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Happy Birthday Salvador Dalí
c Grund genug für "Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz" diesen Tag mit seinen Besuchern aus der ganzen Welt zu feiern.

Die Gäste erhalten an diesem besonderen Tag das beliebte Ausstellungsplakat (im Museumsshop und online für bis zu 6 € erhältlich) beim Erwerb einer Eintrittskarte kostenlos dazu. Kreative Besucher, die sich zu Ehren des Meisters als Dalí-Doppelgänger verkleiden oder den berühmten Schnurrbart des Spaniers tragen, erhalten freien Eintritt. Bei einem Gewinnspiel im Museum und auch online auf www.DaliBerlin.de warten am 11. Mai hochwertige Ausstellungskataloge als Preise auf glückliche Gewinner. Auch für unsere kleinen Besucher hält der Geburtstag eine Überraschung bereit: Jedes Kind erhält einen original ChupaChups-Lutscher. Wussten Sie, dass Dalí einst selbst das weltweit bekannte Firmenlogo für das damals in Spanien beheimatete Familienunternehmen entworfen hat?

Nach nun über drei erfolgreichen Jahren im Herzen der Kulturmetropole Berlin kann Carsten Kollmeier als Initiator und Direktor des Museums stolz darauf verweisen, dass bereits über 500.000 Besucher den Weg zu Dalí in Berlin gefunden haben. "Wir freuen uns sehr, dass unser privat initiiertes und getragenes Kunstmuseum diesen großen Anklang findet und einen sicherlich nicht unbeachtlichen Teil zur Attraktivität der Stadt und dem Kulturprogramm beitragen darf. Wir wollen den Menschen aus Berlin und der ganzen Welt Lust auf mehr Dalí, mehr Kunst und mehr Kultur machen", sagt Initiator und Direktor Carsten Kollmeier und ergänzt: "Der Erfolg gibt uns Recht und macht Mut, weitere private Museen ins Leben zu rufen. Wir arbeiten bereits daran."

Happy Birthday Salvador Dalí!
Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz
Leipziger Platz 7
10117 Berlin
Datum: 11.05.2012
Uhrzeit: 12:00 Uhr – 20:00 Uhr
Happy Birthday Salvador Dalí
"Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz" feiert den Geburtstag des berühmtesten Surrealisten

Am 11.05.2012 ist Salvador Dalís Geburtstag: Spaniens berühmtester Surrealist wäre 108 Jahre alt geworden.
c Grund genug für "Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz" diesen Tag mit seinen Besuchern aus der ganzen Welt zu feiern.

Die Gäste erhalten an diesem besonderen Tag das beliebte Ausstellungsplakat (im Museumsshop und online für bis zu 6 € erhältlich) beim Erwerb einer Eintrittskarte kostenlos dazu. Kreative Besucher, die sich zu Ehren des Meisters als Dalí-Doppelgänger verkleiden oder den berühmten Schnurrbart des Spaniers tragen, erhalten freien Eintritt. Bei einem Gewinnspiel im Museum und auch online auf www.DaliBerlin.de warten am 11. Mai hochwertige Ausstellungskataloge als Preise auf glückliche Gewinner. Auch für unsere kleinen Besucher hält der Geburtstag eine Überraschung bereit: Jedes Kind erhält einen original ChupaChups-Lutscher. Wussten Sie, dass Dalí einst selbst das weltweit bekannte Firmenlogo für das damals in Spanien beheimatete Familienunternehmen entworfen hat?

Nach nun über drei erfolgreichen Jahren im Herzen der Kulturmetropole Berlin kann Carsten Kollmeier als Initiator und Direktor des Museums stolz darauf verweisen, dass bereits über 500.000 Besucher den Weg zu Dalí in Berlin gefunden haben. "Wir freuen uns sehr, dass unser privat initiiertes und getragenes Kunstmuseum diesen großen Anklang findet und einen sicherlich nicht unbeachtlichen Teil zur Attraktivität der Stadt und dem Kulturprogramm beitragen darf. Wir wollen den Menschen aus Berlin und der ganzen Welt Lust auf mehr Dalí, mehr Kunst und mehr Kultur machen", sagt Initiator und Direktor Carsten Kollmeier und ergänzt: "Der Erfolg gibt uns Recht und macht Mut, weitere private Museen ins Leben zu rufen. Wir arbeiten bereits daran."

Happy Birthday Salvador Dalí!
Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz
Leipziger Platz 7
10117 Berlin
Datum: 11.05.2012
Uhrzeit: 12:00 Uhr – 20:00 Uhr

 

 
Saturn mietet am Leipziger Platz
Projektvolumen steigt auf 800 Mio. Euro

Mit Saturn steht ein weiterer Ankermieter für das Großprojekt am Leipziger Platz fest.
Projektvolumen steigt auf 800 Mio. Euro

Mit Saturn steht ein weiterer Ankermieter für das Großprojekt am Leipziger Platz fest. Die Elektronikkette mietet rd. 3.500 m² Ladenfläche, teilte die High Gain House Investments GmbH (HGHI) von Harald G. Huth mit. Der Vermietungsstand des Projekts auf dem ehemaligen Wertheim-Areal liegt bei über 93 % mit mehr als 200 abgeschlossenen Mietverträgen. Dieser Tage hatte Huth zudem das benachbarte, rd. 11.000 m² große Grundstück Voßstraße 34/35, Wilhelmstraße 95/96 und Leipziger Straße 125 von der Bima hinzugekauft. Zusätzlich zu den im Bau befindlichen rd. 152.000 m², deren Fertigstellung für Herbst 2013 geplant ist, sollen auf dem Erweiterungsareal u.a. rd. 25.000 m² Gewerbefläche und ca. 90 Wohnungen mit ca. 10.000 m² Geschossfläche entstehen. Insgesamt verbaut Huth nun 800 Mio. Euro am Leipziger Platz, womit das Vorhaben laut dem Entwickler die derzeit größte private Projektentwicklung in Europa ist.

 
Das Beste aus der Region
Im Mai 2012 im Restaurant Hof zwei

Genießen Sie köstliche Zubereitungen aus der regionalen Küche, die wir mit besten Produkten aus dem Berliner und Brandenburger Land frisch für Sie anrichten.
Im Mai 2012 im Restaurant Hof zwei

Genießen Sie köstliche Zubereitungen aus der regionalen Küche, die wir mit besten Produkten aus dem Berliner und Brandenburger Land frisch für Sie anrichten. Ab dem ersten Spargelstich verwöhnen wir Sie auch wieder mit tollen Gerichten rund um die beliebte Delikatess.

Restaurant Hof zwei
Eingang Mövenpick Hotel Berlin
Schöneberger Strasse 3, 10963 Berlin
Tel 030 23006 485, Fax 030 23006 199
info@hofzwei.de; www.hofzwei.de

 

 

 
c Grund genug für "Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz" diesen Tag mit seinen Besuchern aus der ganzen Welt zu feiern.

Die Gäste erhalten an diesem besonderen Tag das beliebte Ausstellungsplakat (im Museumsshop und online für bis zu 6 € erhältlich) beim Erwerb einer Eintrittskarte kostenlos dazu. Kreative Besucher, die sich zu Ehren des Meisters als Dalí-Doppelgänger verkleiden oder den berühmten Schnurrbart des Spaniers tragen, erhalten freien Eintritt. Bei einem Gewinnspiel im Museum und auch online auf www.DaliBerlin.de warten am 11. Mai hochwertige Ausstellungskataloge als Preise auf glückliche Gewinner. Auch für unsere kleinen Besucher hält der Geburtstag eine Überraschung bereit: Jedes Kind erhält einen original ChupaChups-Lutscher. Wussten Sie, dass Dalí einst selbst das weltweit bekannte Firmenlogo für das damals in Spanien beheimatete Familienunternehmen entworfen hat?

Nach nun über drei erfolgreichen Jahren im Herzen der Kulturmetropole Berlin kann Carsten Kollmeier als Initiator und Direktor des Museums stolz darauf verweisen, dass bereits über 500.000 Besucher den Weg zu Dalí in Berlin gefunden haben. "Wir freuen uns sehr, dass unser privat initiiertes und getragenes Kunstmuseum diesen großen Anklang findet und einen sicherlich nicht unbeachtlichen Teil zur Attraktivität der Stadt und dem Kulturprogramm beitragen darf. Wir wollen den Menschen aus Berlin und der ganzen Welt Lust auf mehr Dalí, mehr Kunst und mehr Kultur machen", sagt Initiator und Direktor Carsten Kollmeier und ergänzt: "Der Erfolg gibt uns Recht und macht Mut, weitere private Museen ins Leben zu rufen. Wir arbeiten bereits daran."

Happy Birthday Salvador Dalí!
Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz
Leipziger Platz 7
10117 Berlin
Datum: 11.05.2012
Uhrzeit: 12:00 Uhr – 20:00 Uhr

 
Projektvolumen steigt auf 800 Mio. Euro

Mit Saturn steht ein weiterer Ankermieter für das Großprojekt am Leipziger Platz fest. Die Elektronikkette mietet rd. 3.500 m² Ladenfläche, teilte die High Gain House Investments GmbH (HGHI) von Harald G. Huth mit. Der Vermietungsstand des Projekts auf dem ehemaligen Wertheim-Areal liegt bei über 93 % mit mehr als 200 abgeschlossenen Mietverträgen. Dieser Tage hatte Huth zudem das benachbarte, rd. 11.000 m² große Grundstück Voßstraße 34/35, Wilhelmstraße 95/96 und Leipziger Straße 125 von der Bima hinzugekauft. Zusätzlich zu den im Bau befindlichen rd. 152.000 m², deren Fertigstellung für Herbst 2013 geplant ist, sollen auf dem Erweiterungsareal u.a. rd. 25.000 m² Gewerbefläche und ca. 90 Wohnungen mit ca. 10.000 m² Geschossfläche entstehen. Insgesamt verbaut Huth nun 800 Mio. Euro am Leipziger Platz, womit das Vorhaben laut dem Entwickler die derzeit größte private Projektentwicklung in Europa ist.

 
Im Mai 2012 im Restaurant Hof zwei

Genießen Sie köstliche Zubereitungen aus der regionalen Küche, die wir mit besten Produkten aus dem Berliner und Brandenburger Land frisch für Sie anrichten. Ab dem ersten Spargelstich verwöhnen wir Sie auch wieder mit tollen Gerichten rund um die beliebte Delikatess.

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Eingang Mövenpick Hotel Berlin
Schöneberger Strasse 3, 10963 Berlin
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Im Central Park des Connaught Place sind die Bären bis zum 06. Mai 2012 ausgestellt

Die United Buddy Bears sind zu Gast in Indien, der mit 1,2 Mrd. Einwohnern größten Demokratie der Welt. Im Central Park des Connaught Place, Dreh- und Angelpunkt von Neu Delhi, sind die Bären bis zum 06. Mai 2012 im Rahmen des Deutschlandjahres "Deutschland und Indien 2011 – 2012: Unbegrenzte Möglichkeiten" ausgestellt.

Am 27. März 2012 eröffneten Sheila Dikshit (Chief Minister von Delhi), Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister von Berlin) und Cord Meier-Klodt (Geschäftsträger a.I. Deutsche Botschaft Neu Delhi) gemeinsam mit Eva und Klaus Herlitz die Ausstellung in Neu Delhi.

Für Sheila Dikshit war die Eröffnung der Ausstellung eine Herzensangelegenheit: "Die Buddy Bären stehen für Liebe und Zuwendung, für ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und für Frieden und Freude. Ich bin überzeugt, dass sie allen Menschen – ganz gleich welchen Alters - sehr viel Freude schenken werden."

Die Besucher teilen die Begeisterung der Chief Ministerin. Bereits während der Aufbauphase entstanden hunderte Erinnerungsfotos. Nach der offiziellen Eröffnung musste der Central Park an mehreren Tagen zeitweilig wegen des riesigen Andrangs geschlossen werden.

Partner und Sponsoren

Das Projekt der United Buddy Bears ist nicht-kommerziell. Ohne das Engagement vieler Institutionen, Organisationen, Unternehmen und Persönlichkeiten wäre die Reise der Ausstellung, die seit 10 Jahren in den Metropolen der Welt zu sehen ist, nicht möglich.

In Indien wird die Ausstellung von der Stadtverwaltung in Neu Delhi, Hamburg Süd, Clintus Network Limited, Lufthansa und Taj Hotel unterstützt. Besonderer Dank gilt der Deutschen Botschaft in Neu Delhi und Berlin Partner!

 

 
Das Mövenpick Hotel Berlin lockt mit zwei Brunch-Angeboten

Das erleben Sie nur im Restaurant Hof zwei! Berlin ist die Brunch-Stadt Deutschlands – die Vielfalt an kulturellen und nächtlichen Aktivitäten ist prädestiniert für ein spätes Frühstück. Das Hof zwei ist mittendrin und lockt gleich mit zwei Brunch-Angeboten: Muttertagsbrunch am 13. Mai und ganz neu dem Spargelbrunch am 03. Juni 2012. Jeweils von 12 bis 15 Uhr genießen Sie mit Blick in den Hauptstadt-Himmel die Top-Küche des Chefkochs Oliver Marzahn.

Muttertagsbrunch

Probieren Sie zum Beispiel Apfel-Sellerie-Cremesuppe mit Käsecroutons oder auf der Haut gebratenen Müritz Zander mit Apfel-Frühlingslauch-Salsa und Pernod-Sauce

Am 13.05.12 von 12.00 bis 15.00 Uhr für EUR 39,00 pro Person.

Spargelbrunch

Das königliche Gemüse mit seinem milden Aroma und dem unvergleichlich fein-herben Geschmack ist nicht nur köstlich, sondern auch gesund. Deswegen kreieren wir gleich einen ganzen Brunch rund um diese besondere Delikatesse.

Am 03.06.12 von 12.00 bis 15.00 Uhr für EUR 39,00 pro Person.

Restaurant Hof zwei
Eingang Mövenpick Hotel Berlin
Schöneberger Strasse 3, 10963 Berlin
Tel 030 23006 485, Fax 030 23006 199
info@hofzwei.de; www.hofzwei.de

 
Ab 7. April fahren zwischen Potsdamer Platz und Pankow keine Züge mehr

Das Leck ist gefunden – aber die U-Bahn U 2 bleibt zwischen den Stationen Mohrenstraße und Potsdamer Platz weiter unterbrochen. Bis zu zwei Wochen wird es dauern, ehe hier wieder Züge fahren können, wurde am Montag bekannt. Der Verkehr war am Freitagmittag wegen eines Wassereinbruchs unmittelbar am Tunnel der U-Bahn auf der Baustelle für ein neues Einkaufszentrum am Leipziger Platz eingestellt worden, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass unter dem Tunnel der U-Bahn ein Hohlraum entstanden ist. Ab dem Wochenende soll der Verkehr dann zwischen Potsdamer Platz und Pankow eingestellt werden.

Parallel dazu ist auch der Verkehr der S-Bahn auf dem Ostring unterbrochen.

Projektleiter Andreas Fettchenhauer, der bereits den Bau von 17 Shopping-Centern geleitet hat, ist sich zwar sicher, dass es unter dem Tunnel keinen Hohlraum gibt, doch bevor dies nicht auch durch ein Gutachten bestätigt ist, wird der Betrieb nicht aufgenommen.

Das Leck in der Schlitzwand, die das Grundwasser der Umgebung fernhalten soll, ist nach Fettchenhauers Angaben an der Stelle entstanden, an der die Wände der Baugrube und die des Tunnels der U-Bahn an der Voßstraße aufeinandertreffen. Der Tunnel durchquert die Baugrube, die links und rechts von ihm ausgehoben ist. Als vor Jahrzehnten der U-Bahnbau in Berlin begann, ließ man die Tunnel unmittelbar unter der Straßenoberfläche anlegen. Die Bauleute hätten gut gearbeitet, lobte Fettchenhauer am Montag, als er die bis zu zweiwöchige Sperrung bestätigte.

Bisher habe es keine Schäden am Tunnel gegeben – weder jetzt durch das Leck noch beim Bau der Schlitzwände, was mit erheblichen Erschütterungen verbunden gewesen sei. Das Leck, das jetzt durch aufgeschütteten Sand verschlossen worden ist, auf Dauer abzudichten, ist nach Fettchenhauers Angaben nicht schwierig. Auch ein eventuell doch entstandener Hohlraum lasse sich leicht verfüllen.

Wenn wie erwartet der Abschnitt am Wochenende noch nicht befahren werden kann, wird die BVG die Strecke vom Potsdamer Platz bis Pankow komplett einstellen. Planmäßig war vorgesehen, vom 7. bis zum 10. April zunächst den Bereich Pankow–Stadtmitte zu unterbrechen; danach sollten bis zum 16. April nur zwischen Pankow und Rosa-Luxemburg- Platz keine Züge fahren. Diese planmäßigen Sperrungen sind erforderlich, weil Signale und Weichen an ein elektronisches Stellwerk angeschlossen werden.

Ein mehrfaches Umsteigen wolle man den Fahrgästen nicht zumuten, heißt es bei der BVG. Es sei weniger beschwerlich, wenn die Busse auf der gesamten Strecke zwischen Potsdamer Platz und Pankow rollen. Nachteil dabei ist, dass gleichzeitig auch der Ostring der S-Bahn zwischen Schönhauser Allee und Neukölln/Baumschulenweg unterbrochen ist. Dort wird ein elektronisches Stellwerk angeschlossen, außerdem werden Gleise der Ringbahn zur neuen Halle am Ostkreuz gelegt, in der am 16. April zum ersten Mal Züge halten sollen.

Ursprünglich war der Zeitplan so angelegt, dass die Sperrungen bei der U - und S-Bahn nicht zeitgleich erfolgt wären. Die Bahn hatte dann aber ihre Unterbrechung eigenmächtig verlängert. Ein Verschieben sei nicht mehr möglich gewesen – weder bei der S- noch bei der U-Bahn.

Der Tagesspiegel, [02.04.2012]

 
27.500 Athleten trafen sich am Sonntag zum Halbmarathon

Anton Scheffler trabt zwar unter ferner liefen am Publikum vorbei – aber er ist spitzenmäßig in Stimmung wie auch die meisten anderen Nachzügler. Die Stadtbesichtigung im Laufschritt über exakt 21,0976 Kilometer macht dem Steglitzer Informatiker, der in seiner Freizeit dreimal wöchentlich an den Grunewaldseen trainiert, „einen Riesenspaß.“ Zumal sich auch beim 32. Berliner Halbmarathon am Sonntag wieder zeigt: Je später die Ankömmlinge, desto ausgelassener das Bild. Für die Langsamsten spielen die Trommler an der Wilhelmstraße besonders laut, für sie bläst Saxophonist Reiner Hess vom Jazzquartett, das sich in der Kochstraße postiert hat, ein rasantes Solo.

Und die Fans an der Strecke schwenken ihre gemalten Schilder extra heftig. „Conny go!“, „Durchhalten Thomas!“

Rennen, rollen, skaten. Laufen, lachen, leiden. Die Stadt ist in Bewegung. Rund 27 500 Teilnehmer sind am Vormittag zwischen 10 und 11 Uhr an der Karl- Marx-Allee in Mitte zum größten deutschen Halbmarathon gestartet. Erst legen die Inlineskater los, dann die Handbiker – und schließlich die Läufer. Sie bewältigen auf ihrer Tour durch die Ost- und Westcity zwar nur die halbe Strecke des Berlin-Marathons im Herbst, aber gemessen an ihrer Zahl ist dieser Frühjahrslauf schon längst keine halbe Portion mehr. Blick zurück: 2007 meldeten sich 22 000 Athleten an, und seither ging es stetig weiter aufwärts. Diese gewaltige Läuferschar war auch der Grund, weshalb der Veranstalter SCC Events 2011 erstmals den Start- und Ziel-Punkt vom Roten Rathaus vor das Kino International an der Karl-Marx-Allee verlegte. Die breite Straße bietet wesentlich mehr Platz.

Am Leipziger Platz steigern die Läufer schon sichtlich ihr Tempo zum Endspurt. Punkt 11.32 Uhr naht die Spitzentruppe. Fünf Favoriten aus afrikanischen Ländern, unter ihnen der 24-jährige Kenianer Wilson Kiprop, amtierender Halbmarathonweltmeister. Cheerleadermädchen wedeln ihre Federbüsche, ein Ansager ruft ins Mikrofon: „Das sind die Größten. Sie kämpfen um eine Zeit unter einer Stunde.“ Aber die Schwarzen zeigen kein Mienenspiel, blicken konzentriert geradeaus, gehen in die Kurve zur Wilhelmstraße... Und dann ist der Asphalt wieder nahezu leer.

Erst 15 Minuten später naht der Haupttrupp. Ein Trappeln von Sportschuhen, dann kommen Tausende auf der Potsdamer Straße in Sicht, dicht gedrängt. Viele haben die Laufhosen hochgekrempelt und schwitzen im T-Shirt oder gar im Kostüm, während ihr Publikum eher fröstelt. Und hinter den Absperrbändern schauen Jonathan (3), Anton (6) und Marlene (8) nach ihrem Vater aus. Endlich. „Da kommt er“, ruft die Mutter. Felix Lauckner hält auf das Quartett zu, begrüßt seine Familie aus Kreuzberg mit Handschlag – und „Tschüss“.

Rund 130 Ordner und 32 Ärzte, unterstützt von 140 Sanitätshelfern der Johanniter sind im Einsatz. Doch alles bleibt „bis zum Ende entspannt“, zieht der Veranstalter Bilanz. Nur neun Läufer müssen wegen Schwächeanfällen aufhören und vorsorglich in Kliniken gebracht werden.

Der Tagesspiegel, [01.04.2012]

 
Nach dem Wassereinbruch auf der Baustelle in Mitte wartet die BVG auf ein geologisches Gutachten

Die U-Bahn-Linie U 2 bleibt weiter zwischen den Stationen Mohrenstraße und Potsdamer Platz unterbrochen. Am Freitag hatte es, wie berichtet, auf der Baustelle für ein Einkaufszentrum am Leipziger Platz dicht am Tunnel einen Wassereinbruch gegeben, durch den Erde weggespült worden war. Obwohl der Tunnel unbeschädigt ist, hat die BVG den Verkehr vorsichtshalber unterbrochen. Erst nach einem positiven geologischen Gutachten, das der Bauherr veranlassen müsse, könnten die Züge wieder fahren, sagte BVG- Sprecherin Petra Reetz am Sonnabend. Die BVG kann derzeit nicht ausschließen, dass sich die Sperrung mehrere Wochen hinziehen wird.

Sollte es durch das Wegspülen des Bodens zu Schäden am Tunnel kommen, würde dies durch Sensoren angezeigt. Bei einem Wassereinbruch könnte die Röhre durch bereits vor Baubeginn vorbereitete Schotte abgedichtet werden.

Am heutigen Sonntag muss während des Halbmarathons hier, wie überall entlang der Strecke, zudem der Busverkehr eingestellt oder umgeleitet werden. Wer den knappen Kilometer zwischen den beiden U-Bahnhöfen zu Fuß zurücklegen will, sollte die Laufstrecke auf der Leipziger Straße im S-Bahnhof Potsdamer Platz unterqueren, der südlich und nördlich Zugänge hat. Die BVG rät ihren Kunden, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Dies empfiehlt auch die S-Bahn bei ihrer Sperrung des Ostrings zwischen den Stationen Schönhauser Allee und Neukölln/Baumschulenweg, die noch bis zum 16. April dauert. Ratsam ist dies vor allem für Ortsunkundige, denn in den bei einem Test am Sonnabend genutzten Ersatzbussen gab es keine Anzeigen oder Ansagen zu den Haltestellen unterwegs.

Zudem dauert die Fahrt mit den Bussen von Schönhauser Allee nach Neukölln oder Baumschulenweg meist länger als mit der S-Bahn über den Westring. Der Bus war gestern – ohne Berufsverkehr – 49 Minuten unterwegs; die S-Bahn schafft die Strecke über den Westring fahrplanmäßig in 40 Minuten, und wer auf die U-Bahn ausweicht, ist – mit Umsteigen – in rund 30 Minuten am Ziel. Die S-Bahn braucht ohne Sperrung sonst nur gut 20 Minuten für diese Strecke.

Verlängern kann sich die Fahrzeit mit den Bussen außerdem, weil es oft nicht einfach ist, die Haltestellen zu finden. Die Hinweisschilder sind zum Teil sehr versteckt angebracht. Und am Bahnhof Schönhauser Allee verweist die S-Bahn auf Plakaten auf die 200 Meter entfernte Schivelbeinerstraße, auf den elektronischen Anzeigentafeln rät sie, zur Haltestelle Greifenhagener Straße/Wichertstraße zu gehen.

Einen Vorteil hat der Umstieg auf den Bus allerdings. Dort wird nicht kassiert.

Der Tagesspiegel, [31.03.2012]

 
Im April 2012 im Restaurant Hof zwei

Ingwer, Curry, Koriander: allein der Wortklang dieser aromatischen Gewürze und Kräuter lässt unsere Gedanken in die Ferne schweifen. Kommen Sie mit uns auf eine genussreiche Entdeckungsreise: in die ferne Heimat von Chili, Vanille und Zitronengras.

Restaurant Hof zwei
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Schöneberger Strasse 3, 10963 Berlin
Tel 030 23006 485, Fax 030 23006 199
info@hofzwei.de; www.hofzwei.de

 
Teilnahmerekord und Weltklasse am Start beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

Mit über 30.000 angemeldeten Teilnehmern (inklusive 1.838 Inlineskatern) verzeichnet der Vattenfall BERLINER HALBMARATHON einmal mehr einen Teilnahmerekord, übrigens zum achten Mal in Folge – Zeichen für den Boom, den die halbe Marathondistanz erlebt, zumindest in der Hauptstadt. Das sind 12 Prozent mehr als vor einem Jahr. 29.246 Läuferinnen und Läufer haben sich angemeldet, noch nicht eingerechnet sind die Teilnehmer an den Bambiniläufen, die am Samstag im Rahmen der Messe BERLIN VITAL stattfinden.

Im Hinblick auf die wachsende Bedeutung einer Großveranstaltung wie dem Vattenfall BERLINER HALBMARATHON äußerte sich im Rahmen einer Pressekonferenz auch Dr. Herbert Dierker von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport: "Wir müssen deutlich machen, dass Sportveranstaltungen die Stadt nicht nur Geld kosten, sondern der Stadt auch erhebliche Einnahmen bringen." Dierker weiter: "Diese Veranstaltungen sind auch ein faszinierendes Erlebnis, das sich gar nicht mit Geld aufmessen lässt."

Erstmals am Start beim größten deutschen Halbmarathon ist ein amtierender Halbmarathon-Weltmeister: Der Kenianer Wilson Kiprop holte sich den Titel 2010 bei der WM in Nanning (China). Seine stärksten Konkurrenten am Sonntag kommen ebenfalls aus Kenia: Leonard Langat sowie die beiden ambitionierten Youngster Dennis Koech (18) und Gideon Kipketer (19). Topfavoritin bei den Frauen ist die Kenianerin Philes Ongori.

 
Berlin trifft "Deutschland und Indien"

Im Rahmen des Deutschlandjahres "Deutschland und Indien 2011 – 2012: Unbegrenzte Möglichkeiten" sind die United Buddy Bears 2012 in Neu Delhi zu Gast.

Am 27. März 2012 eröffnen Sheila Dikshit (Chief Minister von Delhi), Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister von Berlin) und Eva und Klaus Herlitz (Initiatoren der United Buddy Bears) die Ausstellung im Central Park am Connaught Place, im Herzen Neu Delhis.

Aus Berlin ebenfalls vor Ort: Dr. Eric Schweitzer (IHK Präsident), Burkhard Kieker (Geschäftsführer visitBerlin) sowie Melanie Bähr (Geschäftsführerin von Berlin Partner).

Es ist der Höhepunkt eines 15-monatigen Programms anlässlich des 60- jährigen Bestehens diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Indien und gleichzeitig Auftakt der Berlin Days in Indien.

Seit 10 Jahren werben die United Buddy Bears mit ihrer Botschaft für ein friedliches Miteinander weltweit auch auf für ihre Heimatstadt Berlin.

In Neu Delhi wird die Ausstellung bis zum 11. Mai 2012 zu sehen sein.

Mit beberlin auf den Spuren Sha Rukh Khans

2010 reiste der Bollywood-Superstar Sha Rukh Khan für die Dreharbeiten zu "DON 2 – The King is back” nach Berlin. In das Goldene Buch der Stadt schrieb er: "Danke, dass ihr dafür gesorgt habt, dass wir uns zu Hause fühlen. Ich liebe Berlin wie eine zweite Heimat!"

Während der Ausstellung United Buddy Bears in Neu Delhi haben Berlinbegeisterte Besucher die Möglichkeit an einen Dreiklangwettbewerb teilzunehmen und eine einwöchige Reise nach Berlin zu gewinnen, um auf den Spuren Shah Rukh Khans die deutsche Hauptstadt zu erkunden.

 

 
Berlins größte Baugrube befindet sich am Leipziger Platz

Motoren dröhnen, Bagger schaufeln Sand aus der Erde, Arbeiter stapfen durch den Morast. Und mittendrin steht sichtlich zufrieden Andreas Fettchenhauer. Der 38-Jährige ist Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Leipziger Platz 12. Die Arge baut auf dem Grundstück des früheren Kaufhauses Wertheim ein neues Stadtquartier. Mit Shoppingcenter, einem Hotel, Restaurants, Wohnungen und Büros. 500 Millionen Euro lässt sich der Investor Harald G. Huth („Gropiuspassagen“, „Das Schloss“) das Ganze kosten. Es ist das größte private Bauvorhaben in der City.

Bevor aber der Beton fließen kann, muss zunächst die Baugrube ausgehoben werden. Und das ist eine gigantische Aufgabe. Denn das Baugrundstück ist 20.600 Quadratmeter groß. Das entspricht etwa der Fläche von drei Fußballfeldern. Entsprechend groß ist auch die Baugrube: rund 200 Meter lang, 100 Meter breit und 20 Meter tief. Ein gigantischer Buddelkasten mitten in Berlin, aus dem 280.000 Kubikmeter Erde gebaggert und abtransportiert werden müssen. „Das sind 28.000 Lkw-Ladungen“, sagt Fettchenhauer. Hintereinander aufgereiht würden die Lastkraftwagen ungefähr eine Strecke von Berlin bis München ergeben. Jeden Tag rollen etwa 200 Lkw von der Baustelle. Der Bodenaushub ist jetzt fast geschafft. „Wir stehen kurz vor Beendigung der Tiefbauarbeiten“, sagt Fettchenhauer.

Tunnel um den Tunnel

Die Berliner können den Fortgang der Arbeiten verfolgen, vom Oberdeck der Buslinien M 48 und 200, die durch die Leipziger Straße fahren. Neben der Straße klafft gut sichtbar das riesige Loch.

Das neue Stadtquartier am Leipziger Platz wird in drei getrennten Baugruben errichtet. Das Problem: Das Grundwasser steht hier schon in einer Tiefe von drei Metern. Um zu verhindern, dass die Baugruben voll Wasser laufen, wird das Grundwasser während der Bauphase abgesenkt. Für festen Halt im Untergrund sorgen rund 2000 Stahlpfähle, auf denen die Neubauten errichtet werden. Zurzeit werden die Pfähle in den Baugrund eingebracht. Bis zu 16 Meter ragen sie in die Tiefe. Die Seitenwände der Baugrube werden mit 1260 schräg verlaufenden Ankern gesichert. Die meisten Pfähle und Anker sind bereits im Erdreich, sagt Fettchenhauer.

Eine der größten Herausforderungen für die Bauarbeiter ist, dass quer über das Grundstück ein 125 Meter langer Tunnel der U-Bahn-Linie 2 verläuft – und zwar die Röhre zwischen den Stationen Potsdamer Platz und Mohrenstraße. „Wir wollten den Tunnel ja abreißen und neu bauen“, sagt Fettchenhauer. Aber die Politik habe sich dagegen entschieden. So habe man den U-Bahn-Tunnel an Ort und Stelle belassen und mit einem weiteren Tunnel umbaut. Sollte die U-Bahn-Röhre später einmal saniert werden, müsste dies von innen passieren. Über einem Teil des U-Bahn-Tunnels werden künftig die Besucher des Shoppingcenters flanieren. Während der Bauarbeiten geht der Betrieb auf der U 2 weiter. Messgeräte wachen darüber, dass es zu keinen gefährlichen Erschütterungen kommt. „Wir setzen dabei Technik fast wie auf einer Intensivstation ein“, sagt Fettchenhauer.

"Viele alte Gemäuer vom Wertheim-Grundstück gefunden"

Beim Aushub der Baugrube seien „viele alte Gemäuer vom Wertheim-Grundstück“ gefunden worden, berichtet der Arge-Chef. Darunter viele Stahlträger. Die meisten habe man entfernen können, doch einige seien „unerbittlich“ gewesen, wie die Sprecherin der Arge, Ursula Pauen-Höppner sagt. Diese Träger werden nun in den Neubau integriert.

200 Bauleute sind zurzeit auf der Baustelle tätig. Später werden es bis zu 2000 sein. Die Arbeiten sind nach Angaben von Harald G. Huth im Zeitplan. Schon im kommenden Jahr soll das Shoppingcenter fertig werden. Die übrigen Bauten sollen dann bis zum Frühjahr 2014 folgen. Das ehemalige Wertheim-Grundstück ist die letzte große Brache am Leipziger Platz, die bebaut wird. Dem Projekt kommt städtebaulich eine besondere Funktion zu, weil mit ihm eine attraktive Verbindung zwischen Potsdamer Platz und Friedrichstraße geschaffen wird.

Die Mietflächen sind laut Huth bereits zu 97 Prozent vergeben. Die Wohnungen werden allerdings noch nicht angeboten. Sie sollen zwischen 35 und 400 Quadratmeter groß sein und zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt kommen.

Die Arge bemüht sich um ein gutes Verhältnis zu den Anwohnern des Leipziger Platzes. Die Bürger werden bei einem Runden Tisch regelmäßig über den Verlauf der Arbeiten informiert – und wissen das zu schätzen. „Es gibt einen Dialog und Gesprächsbereitschaft, das ist sehr positiv“, lobt Daniel Dagan, der Vorsitzende der Bürgerinitiative Wilhelmstraße.

Berliner Zeitung, [12.03.2012]; Fotos: HGHI

 

 
Fanmeile, Fashion Week, CSD und Co.

Im Juni wird es eng auf der Straße des 17. Juni: Gleich fünf Großveranstaltungen drängen auf das Kalenderblatt. Die Stadt will trotzdem keinem Veranstalter absagen - und drängt auf einen Kompromiss.

Die Probleme im Tiergarten werden immer größer. Auf der Straße des 17. Juni drohen nicht nur Überschneidungen der drei Großveranstaltungen Fanmeile, Fashion Week und Christopher Street Day – sondern auch mit dem Radrennen Velothon am 10. Juni und einer großen Laufveranstaltung vom 13. bis 15. Juni. Auch sie sollen im Tiergarten stattfinden

Damit im Juni alle fünf geplanten Veranstaltungen auf der Straße des 17. Juni stattfinden können, müssten die Veranstalter ihre Anträge nun ändern. Darauf drängt der zuständige Stadtrat des Bezirks Mitte, Carsten Spallek (CDU).

Die Veranstalter hätten sich in dieser Woche mit Kompromissvorschlägen melden sollen. Doch dies geschah laut Spallek nicht in zureichendem Maße. „Der Zeitdruck bei den Veranstaltern, die gegebenenfalls umorganisieren müssen, ist größer als beim Bezirksamt“, sagt Spallek. Sein Ziel sei: Alle Veranstaltungen sollen stattfinden. „Ich wünsche mir eine Fortsetzung des Sommermärchens zur Fußball-EM und eine tolle Fashion Week, aber in ihrer derzeitigen Form sind die Anträge nicht genehmigungsfähig.“

Wie berichtet gibt es zeitliche und räumliche Überschneidungen bei den geplanten Großveranstaltungen Fanmeile, Fashion Week, Velothon, Christopher Street Day und Teamstaffel. Im Tiergarten müssten Zelte aufgebaut werden, Leinwände, Imbissbuden, große Toilettenanlagen, kilometerlange Zäune.

Spallek schlägt vor, das Zelt der Fashion Week in der Nähe der Siegessäule aufzubauen statt wie beantragt am Brandenburger Tor, da dort Fluchtwege blockiert wären und man eine Situation wie bei der Duisburger Loveparade unbedingt vermeiden müsse.

Der Tagesspiegel, [03.03.2012]

 
Im März 2012 im Restaurant Hof zwei

Im März überrascht Sie das Restaurant Hof zwei mit köstlichen Garnelen-Gerichten. Es ist absolut nachvollziehbar, weshalb Garnelen so beliebt sind: Der Geschmack dieser Delikatesse ist so vielfältig, dass nie Langeweile aufkommt.

Auszug aus der Promotion:

- Gegrillte Riesengarnele mit Cocktailsauce, Ananas-Chutney und Knoblauchbrot für EUR 18,00

- Curry von Garnelen und Mango mit Duftreis und Ingwer für EUR 17,00

Restaurant Hof zwei
Eingang Mövenpick Hotel Berlin
Schöneberger Strasse 3, 10963 Berlin
Tel 030 23006 485, Fax 030 23006 199
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Wohnen in Berlin wird immer teurer

Kleine Clubs, Restaurants und Cafés sowie attraktive Altbauwohnungen haben Friedrichshain-Kreuzberg zu einem der beliebtesten Quartiere Berlins gemacht – die Folge sind steigende Mieten. Obwohl die Arbeitslosenquote in Friedrichshain-Kreuzberg nach Neukölln noch die zweithöchste in Berlin ist, sind die angebotenen Wohnungen dort im Schnitt so teuer wie nirgendwo sonst in Berlin. Das geht aus dem am Montag vorgestellten Wohnmarktreport und Wohnkostenatlas der Wohnungsbaugesellschaft GSW und der Immobilienfirma CB Richard Ellis hervor. Für die Studie wurden 107 564 Mietangebote aus dem Jahr 2011 ausgewertet.

Die Wohnungen in Friedrichshain-Kreuzberg wurden laut Untersuchung für durchschnittlich 8,02 Euro je Quadratmeter (kalt) angeboten. Auf Rang zwei folgt Charlottenburg-Wilmersdorf mit durchschnittlichen Angebotsmieten von 8 Euro je Quadratmeter. Berlinweit boten die Vermieter Wohnungen im vergangenen Jahr zu einer Durchschnittsmiete von 6,59 Euro je Quadratmeter an.

Die Innenstadt ist am teuersten

Im Bezirk Mitte wurden 2011 absolut gesehen die höchsten Mieten verlangt. Zugleich gab es innerhalb des Bezirks die größten Preisunterschiede. In der Historischen Mitte rund um die Straße Unter den Linden und am Potsdamer Platz lagen die Angebotsmieten im oberen Marktsegment zwischen 17 und 18 Euro pro Quadratmeter und erreichten damit die höchsten Werte der Stadt. In den Stadtteilen Moabit und in Wedding konzentrierten sich hingegen die Wohnungen des untersten Preissegments, das für den Regierungsbezirk einen Durchschnitt von 4,84 Euro je Quadratmeter ausweist.

In Pankow und Tempelhof-Schöneberg lagen die Angebotsmieten im vergangenen Jahr über dem Berliner Mittelwert. Neukölln kommt immer näher an den Mittelwert heran. Das teuerste Zehntel der Wohnungen wurde in dem Bezirk bereits zu einem durchschnittlichen Wert von 9,08 Euro je Quadratmeter angeboten. In Lichtenberg, Reinickendorf und Treptow-Köpenick lagen die Angebotsmieten mit rund 6 Euro im vergangenen Jahr unter dem Berliner Durchschnitt. Am Ende der Skala rangieren Marzahn-Hellersdorf und Spandau, wo es noch einen größeren Wohnungsleerstand gibt. Wohnungen in Spandau wurden im Schnitt für 5,52 Euro angeboten, in Marzahn-Hellersdorf sollten sie durchschnittlich 4,79 Euro kosten. Wohnungen der unteren Preisklasse gab es in Marzahn-Hellersdorf sogar schon für durchschnittlich 3,63 Euro pro Quadratmeter monatlich.

In Friedrichshain-Kreuzberg müssen die Bewohner laut der Studie am meisten von ihrem Einkommen für die Miete bezahlen. Die Wohnkostenquote, also der Anteil der Haushaltskaufkraft, den die Mieter für die Warmmiete aufbringen müssen, beträgt hier durchschnittlich 29,3 Prozent. Es folgen die Bezirke Pankow (26,9 Prozent), Charlottenburg-Wilmersdorf (26,2 Prozent) und Mitte (25,6 Prozent). In Marzahn-Hellersdorf (19,2 Prozent), Reinickendorf (21,5 Prozent) und Spandau (22,3 Prozent) geben die Mieter den geringsten Anteil ihres Einkommens für die Miete aus.

Im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten wie München, Köln, Frankfurt am Main und Hamburg sind die Warmmieten in Berlin mit durchschnittlich 349 Euro je Einwohner zwar am niedrigsten. Der Betrag, den die Berliner nach Abzug von Miete und Einzelhandelskaufkraft monatlich übrig haben, ist laut der Studie von GSW und CB Richard Ellis mit 714 Euro pro Person aber dennoch geringer als das, was Münchnern (1079 Euro), Kölnern (898 Euro), Frankfurtern (841 Euro) und Hamburgern (801 Euro) verbleibt. Der Grund dafür sind die niedrigeren Einkommen in Berlin.

Berliner Zeitung, [28.02.2012]

 
Kuala Lumpur: 70.800 Euro für Kinderhilfsprojekte

Mit einer Summe von 281.500 Malaysischen Ringgit (rund 70.800 Euro) endet die Ausstellung der United Buddy Bears in Kuala Lumpur, die in knapp drei Monaten über 2,5 Millionen Besucher verzeichnen konnte.

Während des abschließenden Galadinners am 16. Februar 2012 – zu dessen Gästen Seine Königliche Hoheit, der Sultan von Selangor und die First Lady, YABhg Datin Paduka Seri Rosmah Mansor, gehörten – konnten 7 Schecks an Kinderhilfsorganisationen überreicht werden. Die Gesamtsumme setzt sich aus Spenden und Versteigerungserlösen zusammen. Unter anderem wurden zwei große und mehrere kleine Buddy Bär-Unikate zugunsten von Kindern in Not versteigert.

Mit dem Erlös werden fünf lokale Projekte (unter anderem Yayasan Permata und Yayasan Raja Muda Selangor), sowie UNICEF International als auch Buddy Bear Help e.V. unterstützt.

Buddy Bear Help e.V. wird mit Hilfe der ihr zugedachten Versteigerungserlöse unter anderem weiterhin – wie auch schon in den vergangenen Jahren – die monatliche Miete für die ARCHE in Berlin-Wedding tragen.

Die Welttournee der über 140 von Künstlern aus 140 Ländern gestalteten Bärenskulpturen geht weiter. Ende März 2012 wird die Ausstellung in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi eröffnet.

 
2011-Bilanz: Zehn Millionen Gäste, 22 Millionen Übernachtungen

Über 22 Millionen Übernachtungen und fast zehn Millionen Gäste – der Tourismus in der Hauptstadt hat 2011 neue Rekordzahlen erreicht. Damit behauptet sich Berlin erfolgreich im internationalen Städte- und Kongresstourismus und hat die Position als Top-3-Reiseziel in Europa – hinter London und Paris und vor Rom – weiter gefestigt. Neue Wirtschaftsimpulse wird der neue Flughafen BER bringen.

Tourismus – eine Schlüsselbranche für die Stadt
"Das Interesse am Reiseziel Berlin ist ungebrochen", sagt Berlins Wirtschaftssenatorin Sybille von Obernitz im Rahmen der heutigen Pressekonferenz im Waldorf Astoria, einem bedeutenden, da stadtbildprägenden, Berliner Hotelneubau 2012. "Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige für Berlin und gewinnt weiter an Gewicht." Dieser Bereich verzeichnet einen Bruttoumsatz von rund neun Milliarden Euro und hat einen hohen Beschäftigungseffekt – 230.000 Personen leben in Berlin vom Tourismus. Das ist ein großer Erfolg für eine der Schlüsselbranchen unserer Stadt.

Bis 2020 die 30-Millionen-Marke im Visier
Großes Potenzial für die Stadt sieht von Obernitz künftig in der neuen Infrastruktur für Berlin-Besuche: "Der Flughafen BER mit vielen neuen Flugverbindungen wird die Tourismuswirtschaft weiter stärken. 30 Millionen Übernachtungen im Jahr 2020 hält die Branche für realistisch." Häufig kommt erst der Tourismus, dann die Investoren: "Der Tourismus transportiert das positive Image Berlins in die Welt und bereitet dadurch das Fundament für die weitere Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Der Senat wird den Berlin-Tourismus deshalb in den kommenden Jahren intensiv unterstützen", ergänzt die Senatorin. Besonderes Augenmerk wird auf den Tagungs- und Kongressmarkt gelegt.

Berlin etabliert sich als erfolgreiche Tourismus-Metropole
Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin, zum Wachstumskurs der deutschen Hauptstadt: "Über 22 Millionen Übernachtungen zeigen: Die Welt kommt gern nach Berlin. Trotz wirtschaftlicher Krisen in anderen europäischen Ländern reisten wieder mehr internationale Gäste nach Berlin. Die Stadt zeigt sich krisenresistent." Vom Flughafen BER erhofft er sich einen Sprung für die Destination: "Der BER ist eine wichtige Etappe auf Berlins Weg zurück zur Weltstadt. Neue Langstrecken-Verbindungen werden dazu beitragen, eine noch erfolgreichere Tourismus-und Kongress-Metropole zu werden." Das Drehkreuz BER wird insbesondere die Chancen Berlins bei der Bewerbung für internationale Großveranstaltungen verbessern.

Roland-Berger-Studie: Berlin Top 3 nach London und Paris – Tourismusstrategie geht auf
Die deutsche Hauptstadt ist Champion in Europa. Berlin spielt neben London und Paris souverän in der Liga der großen Drei. Mit einem durchschnittlichen Jahreswachstum von sieben Prozent blickt Berlin innerhalb der letzten fünf Jahre europaweit sogar auf das größte Wachstum bei den Übernachtungen zurück. Das hat die Strategieberatung Roland Berger ermittelt. Hierzu wurden 24 Hauptstädte in Europa verglichen. Berlin überzeugt mit einem Tourismuskonzept, das in den letzten Jahren konsequent verfolgt wurde, wie die aktuelle Studie "European Capital City Tourism" bestätigt. "Berlin zeigt eindeutig, dass es sich zu einem der wichtigsten Tourismus- und Kongresszentren Europas entwickelt hat. Das verdankt die deutsche Hauptstadt einer durchdachten Tourismusstrategie und einer ausgezeichneten Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft", so Dr. Vladimir Preveden, Partner von Roland Berger. Bezüglich des Anteils internationaler Gäste hat Berlin laut Dr. Preveden allerdings noch Nachholbedarf.

Die Destination Berlin in Zahlen
"Seit Jahren ist die Zahl der Übernachtungen in Berlin gestiegen: 2011 waren es über 1,5 Millionen mehr Übernachtungen als 2010", sagt Prof. Dr. Ulrike Rockmann, Präsidentin des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg. "Neben den Besuchern aus Deutschland wird Berlin bei internationalen Gästen immer beliebter. 41 Prozent aller Übernachtungen entfielen auf Gäste aus dem Ausland. Die höchsten Zuwachsraten im letzten Jahr weisen Besuchergruppen aus Island, Indien, Russland und Brasilien auf. " Prof. Dr. Rockmann ergänzt, dass Gäste aus Großbritannien Berlin am zahlreichsten besuchten, gefolgt von Niederländern, US-Amerikanern und Italienern.

Wachstumspotenzial für die Stadt steckt vor allem in den sogenannten BRIC-Märkten (Brasilien, Russland, Indien, China), die von visitBerlin intensiv bearbeitet werden. In diesen Ländern ist eine neue reisefreudige Mittelschicht entstanden, die künftig noch stärker für Berlin begeistert werden soll.

Den Besuchern stehen inzwischen 120.800 Betten zur Verfügung, 7,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die durchschnittliche Hotelbetten-Auslastung lag mit 51,2 Prozent leicht über dem Vorjahresstand (51 Prozent). Jeder Übernachtungsgast gibt während seines Berlin-Besuches pro Tag durchschnittlich 197 Euro aus (Wirtschaftsfaktor 2009) – für das Hotelzimmer, beim Abendessen, im Museum oder beim Shopping.

Landespressedienst, [15.02.2012]

 
Übernachtungsangebot zum Earth Hour Event am 31.03.2012 im Mövenpick Hotel Berlin

Es ist wieder Zeit. Am 31. März 2012 um 20.30 Uhr feiern wir wie jedes Jahr das globale Event "Earth Hour". Im letzten Jahr haben Hunderte Millionen Menschen in mehr als 130 Ländern und 5.000 Städten weltweit ihre Unterstützung gezeigt und daran teilgenommen. Machen auch Sie mit und werden Sie Teil dieser globalen Initiative, indem Sie die Earth Hour im Mövenpick Hotel Berlin mit unserem Wochenend-Angebot erleben.

Das Angebot beinhaltet:
- 1 Übernachtung in einem Doppelzimmer
- Köstliches Gourmet-Frühstücksbuffet
- 4-Gänge-Candlelight-Dinner im Restaurant "Hof zwei"

Ein persönlicher Vorschlag:
Warum machen Sie es nicht wie die Berliner und entdecken die Hauptstadt mit dem Fahrrad? Oder geniessen die Stadt aus der Vogelperspektive mit dem Heissluftballon Berlin "HiFlyer", der schönsten Art Berlin zu erkunden.

Preis pro Person: EUR 99 im Doppelzimmer
EUR 30 Aufpreis für Einzelzimmer

Buchbar für die Nacht vom 31. März auf 01. April. Vor- und Verlängerungsnächte auf Anfrage. Optional hinzu buchbar das Fahrrad für EUR 12,00 p.P. und Ballon "HiFlyer" für EUR 19,00 p.P.

Sie können telefonisch unter 49 30 23006 187 oder per E-Mail unter hotel.berlin@moevenpick.com reservieren.

 
Bus, Tram, U-Bahn – Am Samstag wird Berlin wird lahm gelegt

Nach den erfolglosen Tarifverhandlungen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) machen die Beschäftigten ihre Drohung war und treten in einen Warnstreik.

In den festgefahrenen Tarifverhandlungen für die 12.500 Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe macht Verdi die Drohung wahr und ruft für Samstag zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Von Betriebsbeginn bis gegen 19 Uhr sollen keine U- und Straßenbahnen sowie keine Busse unterwegs sein. Damit will Verdi erreichen, dass Löhne und Gehälter stärker steigen als die Arbeitgeber bisher angeboten haben.

Die Tarifkommission habe am Donnerstag bewusst den Sonnabend für eine erste Streikaktion gewählt, um die Auswirkungen für die Fahrgäste in Grenzen zu halten, teilte die Gewerkschaft mit.

Gleichzeitig solle mit dem Warnstreik ein deutliches Zeichen gesetzt werden. Spüren werden es Berufstätige, die am Sonnabend arbeiten müssen, Berliner, die einkaufen oder Ausflüge machen wollen, Touristen, die die Stadt erkunden wollen und die Besucher des Fußballspiels im Olympiastadion, die bei der Hin- und Rückfahrt auf die S-Bahn angewiesen sein werden. Allerdings kann auch diese kein volles Programm anbieten, da ihr nach wie vor Fahrzeuge und Fahrer fehlen.

Da die Mehrzahl der Mitarbeiter der BVG und deren Tochterunternehmen Berlin Transport bei Verdi Mitglied sind, wird wohl fast der gesamte Betrieb der BVG lahm gelegt sein. Ob die BVG versucht, einen Notfahrplan aufzustellen, ist noch unklar. Der S-Bahn-Verkehr ist nicht betroffen, weil das Unternehmen zur Deutschen Bahn gehört.

Die Verdi-Tarifkommission habe ein nachgebessertes Angebot der Arbeitgeber einstimmig als unzureichend abgelehnt, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft am Mittwoch. Mit der Aktion machten die Mitarbeiter deutlich, „dass ihre Geduld erschöpft ist“, nachdem in sechs Verhandlungsrunden keine Annäherung gelungen sei. Die nächste Runde bei den Tarifverhandlungen findet am Montag statt. Verdi erwartet, dass die Arbeitgeber, vertreten durch den Kommunalen Arbeitgeberverband, dann ein "verhandlungsfähiges Angebot" vorlegen. Kommt es zu keiner Annäherung, ist mit weiteren Warnstreiks zu rechnen, die dann auch den werktäglichen Berufsverkehr treffen können.

Die Beschäftigten fordern eine Lohnerhöhung, die die Inflationsverluste ausgleicht. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Die Arbeitgeber wollen den Tarifvertrag für vier Jahre abschließen. Die BVG hatte nach Tagesspiegel-Informationen angeboten, Löhne und Gehälter um mindestens zwei Prozent zu erhöhen. Zuvor hatte sie bis 2015 jährliche Steigerungen zwischen 1,2 und 1,5 Prozent vorgesehen. Verdi fordert einen Ausgleich für die Inflationsrate sowie einen Zuschlag.

Der Flughafen Tegel, nur erreichbar mit dem Bus, dürfte damit am Sonnabend so gut wie abgeschnitten sein – und das am letzten Tag der Berlinale – , die Taxibranche wird es freuen. Betroffen sind am Sonnabend auch 75.000 Zuschauer, die ins Olympiastadion kommen – dort spielt Hertha BSC um 15.30 Uhr gegen Borussia Dortmund; allein 10.000 Fans werden aus dem Ruhrgebiet anreisen. Sie müssen sich in die eh schon bei Hertha-Spielen vollen S-Bahnzüge drängen – denn die Linie U 2 und auch die Busse auf der Heerstraße fallen aus – zufälligerweise übrigens bis zwei Stunden nach Abpfiff. Für viele der 10.000 Zuschauer, die zum Alba-Heimspiel am Samstagabend wollen, wird es zumindest knapp. Die S-Bahn ist eine Alternative - wenn man denn den S-Bahnhof ohne BVG-Bus überhaupt erreicht.

Als es 2008 schon einmal zum BVG-Streik kam, hatte Hertha BSC mit der Messe einen Gratis-Parkplatz auf dem Messegelände organisiert und die Fans mit Shuttle-Bussen hin und hergefahren, weil es am Stadion zu wenig Parkplätze gibt. Ob auch diesmal dieser Service angeboten wird, ist unklar.

Der Tagesspiegel, [15.02.2012]

 
Berlin ist die Hauptstadt der Einkaufszentren

Das neueste Projekt heißt Spree Shopping Berlin und steht neben der Großarena O2 World in Friedrichshain. Es hat 120 Geschäfte, einen Sport- und Wellnessbereich und eine Sonnenterrasse mit Blick auf die East Side Gallery. In einigen Jahren, so ist es geplant, sollen auf dem gut 20 Hektar großen Areal zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße Tausende Menschen arbeiten, wohnen und ausgehen. Und natürlich auch einkaufen.

Das Projekt des Münchner Investors CKV Immobilien GmbH ist Berlins neuestes Shopping-Center, gebaut werden soll es ab 2013. Es wird das 62. Einkaufszentrum der Stadt sein. Derzeit gibt es 59, zwei weitere – eines an der Schlossstraße in Steglitz und eines am S-Bahnhof Köpenick – sind aktuell im Bau und sollen noch dieses Jahr öffnen. Nirgendwo sonst in Deutschland existieren so viele Einkaufszentren wie in Berlin. Nicht in Hamburg (41 Center), nicht in Frankfurt/Main (7) und nicht in Köln (8) – obwohl überall dort die Kaufkraft ungleich höher ist als hier. Berlin ist die Hauptstadt der Shopping-Center, und ganz offensichtlich hält dieser Boom an.

Gropius Passagen verkauft

„Die Center sind ein Erfolgsmodell, weil es für die Kunden dort warm, hell und sicher ist und weil alle Läden dieselben Öffnungszeiten haben“, sagt Nils Busch-Petersen, Chef des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg. Nach dem Mauerfall entstanden große Einkaufstempel zunächst im Umland, auf der grünen Wiese, seit einigen Jahren wird verstärkt in der Stadt gebaut. Einige Betreiber sparen sich auch den Neubau, sie kaufen bestehende Center einfach auf: So gehören die Hallen am Borsigturm in Tegel seit Anfang des Monats dem Branchenprimus ECE, der in Berlin bislang siebenmal vertreten war, etwa mit den drei Ring Centern und den Potsdamer Platz Arkaden. Und das Unternehmen Mfi, das in Berlin alle fünf Center betreibt, die den Namenszusatz Arcaden tragen – so wie in Spandau, Wilmersdorf oder an der Schönhauser Allee – hat gerade die Gropius Passagen in Neukölln gekauft.

„Auch bei harter Konkurrenz Berlin kann man erfolgreich sein“, sagt Andreas Keil von Mfi. Notwendig dafür sei ein individuelles Konzept für jedes Center: „In den Neukölln Arcaden haben wir ein Kino und eine Bibliothek und gewährleisten so neben den 60 Läden die Kiezversorgung.“ Ganz auf den Zuzug von Familien hat man das Sortiment in den Wilmersdorf Arcaden an der Wilmersdorfer Straße ausgerichtet – mit einem großen Angebot an Spielwaren und Kinderkleidung. Auch die Neuerwerbung Gropius Passagen, mit gut 80 000 Quadratmetern Berlins größtes Shopping-Center, will Mfi „optimieren“. Vor allem die Lage nahe dem künftigen Flughafen BER in Schönefeld sei dort der Vorzug: „Der Flughafen wird auf die ganze Region ausstrahlen, die noch wenig kaufkräftig ist“, sagt Manager Keil. Obwohl das Center auch jetzt schon gut laufe und allein durch pure Größe überzeuge. Keil: „Das Center hätte jeder gern."

Die Frage, ob Berlin nicht bald mit Centern überversorgt ist, wird unterschiedlich beantwortet. Nils Busch-Petersen vom Handelsverband hält Konkurrenz für positiv, aber nicht jedes Einkaufszentrum für überlebensfähig. „Wer nur die Tür aufschließt und auf Kundschaft wartet, hat keine Chance.“ Unterhaltung gehört mittlerweile zum Einkaufen wie die gefüllte Geldbörse. Deshalb treten in den Malls Künstler auf, werden exotische Tiere ausgestellt, präsentieren sich Sportler, gibt es Verlosungen und Tombolas. Busch-Petersen: „Die Kunden kommen nicht wegen der x-ten Deichmann-Filiale, sie wollen etwas erleben."

Warnung vor Pleiten

Wo das Geschäft trotzdem schlecht laufe, gebe es dafür Gründe. Zum Beispiel im Hafen Tempelhof, wo Geschäftsleute vergebens auf Kundschaft warten. Dort, so Busch-Petersen, gebe es möglicherweise zu wenige Läden, um insgesamt attraktiv zu sein. Und das Schlossstraßen-Center am Walther-Schreiber-Platz in Schöneberg leide an der Konkurrenz nur wenige Meter entfernt, wo Shopping-Center wie das Forum Steglitz und Das Schloss locken.

Überhaupt ist die Situation entlang der gut zwei Kilometer langen Schlossstraße, wo es demnächst gleich vier große Einkaufszentren gibt, selbst für Berlin beispiellos. Anfang April öffnet dort das Center Boulevard Berlin mit 76 000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Gemessen an der Dichte der Shopping-Center wird damit die Schlossstraße die Nummer Eins unter den Einzelhandelsstandorten in der Stadt. Während mancher Skeptiker vor einer Überversorgung mit einhergehender Pleitewelle warnt, ist Jochen Brückmann von der Industrie- und Handelskammer IHK Berlin eher zuversichtlich: „Wenn so eine massive Verdichtung klappt, dann dort“, meint er. Denn der Boulevard Berlin biete etwas, was es sogar an der Schlossstraße kaum gibt: Viel Platz zum Sitzen und Ausruhen vom Shoppen. Brückmann: „Die überdachten Passagen des Boulevard Berlin ist die Chance für die gesamte Straße, die davon profitieren kann."

Allerdings ist das Thema Einkaufen in Berlin für viele Experten so langsam ausgereizt. „Jeder vierte Euro beim Shoppen wird jetzt schon von Touristen ausgegeben“, sagt der Verbandschef Busch-Petersen. Gäbe es die Berlin-Besucher nicht in dieser Masse, sähe es für einige Shopping-Center schon recht düster aus. Berlin werde sich bei rund 60 Centern „einpegeln“. Trotzdem wird zunächst erst mal weitergebaut. Am Leipziger Platz, fast in Sichtnähe zu den Potsdamer Platz Arkaden, plant ein Investor 200 Läden. IHK-Mann Brückmann: „Der Standort dort wird gestärkt, aber ob alle überleben, ist ungewiss."

Berliner Zeitung, [14.02.2012]