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News aus der Region News Berlin Potsdamer Platz
Neuer Buddy Bär zur 62. Berlinale
Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte

Vom 09. bis 19. Februar 2012 findet die 62. Berlinale statt. Passend zu einem der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie, ist die neuste Buddy Bär Miniatur "Filmstadt Berlin" erhältlich. Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte.

Neben Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" oder den Klassikern "Metropolis" und "M – eine Stadt sucht einen Mörder", sind der Potsdamer Platz und der Zoo Palast als aktuelle Schauplätze von Premierenfeiern und Filmfestspielen zu sehen.

Berlin schaut auf eine lange Filmtradition zurück und ist heute eine wachsende lebendige Filmstadt. Jedes Jahr entstehen hier rund 300 neue Filmproduktionen. Zahlreiche Synchronisationsstudios sowie mehrere hundert Film- und Fernsehproduktionsfirmen sind hier ansässig.
Neuer Buddy Bär zur 62. Berlinale
Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte

Vom 09. bis 19. Februar 2012 findet die 62. Berlinale statt.
Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte

Vom 09. bis 19. Februar 2012 findet die 62. Berlinale statt. Passend zu einem der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie, ist die neuste Buddy Bär Miniatur "Filmstadt Berlin" erhältlich. Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte.

Neben Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" oder den Klassikern "Metropolis" und "M – eine Stadt sucht einen Mörder", sind der Potsdamer Platz und der Zoo Palast als aktuelle Schauplätze von Premierenfeiern und Filmfestspielen zu sehen.

Berlin schaut auf eine lange Filmtradition zurück und ist heute eine wachsende lebendige Filmstadt. Jedes Jahr entstehen hier rund 300 neue Filmproduktionen. Zahlreiche Synchronisationsstudios sowie mehrere hundert Film- und Fernsehproduktionsfirmen sind hier ansässig.

 

 
Gemütliches Warm Up für die Berlinale 2012
Nicht nur das Podium machte dieses Mal einen leicht müden Eindruck

"Ziehen Sie sich warm an“, empfahl Dieter Kosslick auf der diesjährigen Pressekonferenz zur bevorstehenden Berlinale.
Nicht nur das Podium machte dieses Mal einen leicht müden Eindruck

"Ziehen Sie sich warm an“, empfahl Dieter Kosslick auf der diesjährigen Pressekonferenz zur bevorstehenden Berlinale. Vorbildhaft trägt er selbst im überheizten Saal des Bundespresseamts wie immer einen schützenden Schal um den Hals. So gemütlich und saturiert geht es bekanntlich nicht überall auf der Welt zu.

Aufbrüche und Umbrüche hätten das Programm der 62. Internationalen Festspiele Berlins entsprechend kuratiert, so Dieter Kosslick, zahlreich die Geschichten um Aufstände und Revolutionen. Aus allen Teilen der bekannten und unbekannteren Welt erreichen uns Nachrichten von oft schmerzhaften gesellschaftlichen Umbrüchen, die, folgt man Kosslick, durchaus aber auch vergleichbar sind.

Geld und die Rettung des Selbst

Denn wenngleich es im Schlafzimmer von Hosni Mubarak kurz vor dem Sturz des Herrschers wahrscheinlich nicht ganz so sexy zuging, wie bei Marie Antoinette in dem Eröffnungsfilm „Les adieux à la reine“, am Ende geht es um Geld und die Rettung des Selbst. Da solche gesellschaftlichen Umbrüche stets eine Geschichte haben, wird es quer durch alle Sektionen Filme geben, die politische Entwicklungen, die Teilhabe an der Macht, über lange Zeiträume betrachten.

In besonderer Weise gilt dies wohl für den zuletzt für den Wettbewerb nominierten „White Deer Plain“ des chinesischen Regisseurs Wang Quan’an, die Adaption eines umstrittenen Buchs über die chinesische Geschichte. Angesichts von Zeit und Raum, die es da zu bewältigen gilt, erscheinen dreieinhalb Stunden Laufzeit tatsächlich nicht sehr lang.

Nicht alle Kalauer Kosslicks gelingen

Ob sich das epische Werk deshalb als Kurzfilm klassifizieren lässt, wie Kosslick es auf seine zum Scherz drängende Weise tut, sei dahingestellt. Nicht alle Kalauer Kosslicks gelingen eben, doch ohne seine Koketterien („Wie heißt das noch mal, wo man beim Telefonieren die Leute sehen kann?“) und grenzwertigen Kommentare wäre der Unterhaltungswert der Pressekonferenz nicht mehr messbar.

Allerdings ist die immer gleiche drängende Frage der Journalisten nach den Stars angesichts der gerade vorgestellten thematischen und formalen Vielheit der Filme ja auch nicht wirklich originell. Ganz neu ist in diesem Jahr dagegen das „Berlinale Special“ im Haus der Berliner Festspiele. Hier wird unter anderem das Bosnien-Drama von Angelina Jolie zu sehen sein, und nach den Abendvorstellungen besteht die Möglichkeit, mit den Filmemachern zu diskutieren.

Weiterhin gibt es aber zahlreiche Künstler, die nicht zur Berlinale kommen können, weil sie in ihren Heimatländern festgehalten werden, wie etwa der iranische Regisseur Jafar Panahi oder der chinesische Künstler Ai Weiwei. So ernst kann man Kunst auch nehmen.

Berliner Zeitung, [01.02.2012]

 
Business Lunch im Scandic Berlin Potsdamer Platz
Täglich von 12:00 – 14:30 Uhr im á la carte Restaurant in der Bar

Das Angebot setzt sich aus täglich wechselnden, frisch zubereiteten Speisen zusammen.
Täglich von 12:00 – 14:30 Uhr im á la carte Restaurant in der Bar

Das Angebot setzt sich aus täglich wechselnden, frisch zubereiteten Speisen zusammen. Unser Küchenchef Jörg Wangemann und sein Team haben sich Gedanken gemacht, unseren Business Lunch für Sie noch interessanter und schmackhafter zu gestalten.

Tellergericht inkl. Wasser oder Saft (0,2l) 8,50 €

Tellergericht inkl. 1 Heißgetränk 10,00 €

>> hier finden Sie den aktuellen Business Lunch

 

 

 
Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte

Vom 09. bis 19. Februar 2012 findet die 62. Berlinale statt. Passend zu einem der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie, ist die neuste Buddy Bär Miniatur "Filmstadt Berlin" erhältlich. Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte.

Neben Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" oder den Klassikern "Metropolis" und "M – eine Stadt sucht einen Mörder", sind der Potsdamer Platz und der Zoo Palast als aktuelle Schauplätze von Premierenfeiern und Filmfestspielen zu sehen.

Berlin schaut auf eine lange Filmtradition zurück und ist heute eine wachsende lebendige Filmstadt. Jedes Jahr entstehen hier rund 300 neue Filmproduktionen. Zahlreiche Synchronisationsstudios sowie mehrere hundert Film- und Fernsehproduktionsfirmen sind hier ansässig.

 
Nicht nur das Podium machte dieses Mal einen leicht müden Eindruck

"Ziehen Sie sich warm an“, empfahl Dieter Kosslick auf der diesjährigen Pressekonferenz zur bevorstehenden Berlinale. Vorbildhaft trägt er selbst im überheizten Saal des Bundespresseamts wie immer einen schützenden Schal um den Hals. So gemütlich und saturiert geht es bekanntlich nicht überall auf der Welt zu.

Aufbrüche und Umbrüche hätten das Programm der 62. Internationalen Festspiele Berlins entsprechend kuratiert, so Dieter Kosslick, zahlreich die Geschichten um Aufstände und Revolutionen. Aus allen Teilen der bekannten und unbekannteren Welt erreichen uns Nachrichten von oft schmerzhaften gesellschaftlichen Umbrüchen, die, folgt man Kosslick, durchaus aber auch vergleichbar sind.

Geld und die Rettung des Selbst

Denn wenngleich es im Schlafzimmer von Hosni Mubarak kurz vor dem Sturz des Herrschers wahrscheinlich nicht ganz so sexy zuging, wie bei Marie Antoinette in dem Eröffnungsfilm „Les adieux à la reine“, am Ende geht es um Geld und die Rettung des Selbst. Da solche gesellschaftlichen Umbrüche stets eine Geschichte haben, wird es quer durch alle Sektionen Filme geben, die politische Entwicklungen, die Teilhabe an der Macht, über lange Zeiträume betrachten.

In besonderer Weise gilt dies wohl für den zuletzt für den Wettbewerb nominierten „White Deer Plain“ des chinesischen Regisseurs Wang Quan’an, die Adaption eines umstrittenen Buchs über die chinesische Geschichte. Angesichts von Zeit und Raum, die es da zu bewältigen gilt, erscheinen dreieinhalb Stunden Laufzeit tatsächlich nicht sehr lang.

Nicht alle Kalauer Kosslicks gelingen

Ob sich das epische Werk deshalb als Kurzfilm klassifizieren lässt, wie Kosslick es auf seine zum Scherz drängende Weise tut, sei dahingestellt. Nicht alle Kalauer Kosslicks gelingen eben, doch ohne seine Koketterien („Wie heißt das noch mal, wo man beim Telefonieren die Leute sehen kann?“) und grenzwertigen Kommentare wäre der Unterhaltungswert der Pressekonferenz nicht mehr messbar.

Allerdings ist die immer gleiche drängende Frage der Journalisten nach den Stars angesichts der gerade vorgestellten thematischen und formalen Vielheit der Filme ja auch nicht wirklich originell. Ganz neu ist in diesem Jahr dagegen das „Berlinale Special“ im Haus der Berliner Festspiele. Hier wird unter anderem das Bosnien-Drama von Angelina Jolie zu sehen sein, und nach den Abendvorstellungen besteht die Möglichkeit, mit den Filmemachern zu diskutieren.

Weiterhin gibt es aber zahlreiche Künstler, die nicht zur Berlinale kommen können, weil sie in ihren Heimatländern festgehalten werden, wie etwa der iranische Regisseur Jafar Panahi oder der chinesische Künstler Ai Weiwei. So ernst kann man Kunst auch nehmen.

Berliner Zeitung, [01.02.2012]

 
Täglich von 12:00 – 14:30 Uhr im á la carte Restaurant in der Bar

Das Angebot setzt sich aus täglich wechselnden, frisch zubereiteten Speisen zusammen. Unser Küchenchef Jörg Wangemann und sein Team haben sich Gedanken gemacht, unseren Business Lunch für Sie noch interessanter und schmackhafter zu gestalten.

Tellergericht inkl. Wasser oder Saft (0,2l) 8,50 €

Tellergericht inkl. 1 Heißgetränk 10,00 €

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Konzernchef Grube ist dagegen, das Dach wie ursprünglich vorgesehen zu verlängern

Es war eine schöne Idee: Fahrgäste aus der 1. Klasse bei Regen oder Schnee von einem Schirmserviceteam abholen oder zum Zug bringen zu lassen. Verwirklicht hat die Bahn den Vorstoß der damaligen Bahnhofsmanagerin aber nie. Und so werden die Kunden mit den teuersten Fahrkarten am Hauptbahnhof auch heute noch nass, wenn es schüttet. Denn ausgerechnet die Wagen der 1. Klasse halten beim langen ICE außerhalb des verkürzten Daches. Dabei soll es auch bleiben; eine in den kommenden Jahren erforderliche Sperrung der Gleise will die Bahn nicht nutzen, um das Dach doch noch zu verlängern.

Zwischen 54 Millionen Euro und 58 Millionen Euro würde es kosten, das Dach auf die einst vorgesehene Länge von 430 Metern zu bringen, sagte Bahn-Chef Rüdiger Grube dem Tagesspiegel.

Jetzt misst es lediglich 321 Meter. Das Geld müsste aus dem Topf genommen werden, den der Bund für Investitionen bei der Bahn füllt.

2007/2008 hatte sich auch der Bundestag mit dem Dach des Hauptbahnhofs beschäftigt, dessen Kürzung während des Baus vom damaligen Bahn-Chef Hartmut Mehdorn angeordnet worden war. Er wollte Geld und Zeit sparen, denn der Bahnhof sollte zur Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland fertig sein. Den Terminplan hat man dann auch geschafft; gespart hat man aber nicht viel, denn auch das Ändern der Baupläne verschlang eine Menge Geld. Und die Teile fürs komplette Dach waren bereits produziert und mussten auch bezahlt werden. Heute lagern sie unter den Viadukten am Ostbahnhof.

Das Verlängern des Daches ist aber nicht nur ein finanzielles, sondern auch ein logistisches Problem. Um bauen zu können, müsste ein aufwändiges Gerüst errichtet werden, weshalb die Gleise zumindest vorübergehend gesperrt werden müssten. Auch dagegen hat sich die Bahn bisher gewehrt. Doch nun sind Sperrungen unumgänglich.

Am Hauptbahnhof müssen, wie berichtet, Verbindungsteile der sogenannten festen Fahrbahn aus Beton komplett erneuert werden, weil sich Schrauben gelockert haben. Jetzt wurde zunächst repariert und das Tempo auf den Fern- und Regionalgleisen auf 40 km/h gedrosselt, doch 2015 sollen neue Teile eingebaut werden, was nur in Sperrpausen möglich ist. Ob es dann auch möglich wäre, in dieser Zeit das Gerüst für eine Dachverlängerung aufzustellen, ist – noch – nicht geprüft worden. Noch steht auch nicht fest, wie lange der Verkehr beim Aus- und Einbau der Verbindungsteile, die das Gewicht der Züge aufnehmen und so die Schienen an den Brückenübergängen entlasten, unterbrochen werden muss.

Zumindest von außen fällt das verkürzte Dach, an dem sich auch Thomas de Maizière gestört hatte, als er noch als Chef des Bundeskanzleramts in einem Büro mit Blick auf den Hauptbahnhof saß, eines Tages kaum noch auf, wenn es von mehr oder weniger schönen Gebäuden verdeckt wird, Das Bundesbauministerium hatte sich 2008 für die Verlängerung eingesetzt, den Abgeordneten des Bundestages waren die Kosten dann aber doch zu hoch.

Der Tagesspiegel, [30.01.2012]

 
Bei beißender Kälte und Schneefall luden Berliner Museen zur Langen Nacht

Als Eva Hausknecht zum letzten Mal in solch einer engen Grenzabfertigungskabine stand, bekam sie einen Lachkoller. Das war am 1. Dezember 1989, wenige Wochen nach dem Fall der Mauer, und die Goslarerin musste zu einer Tagung nach Ostdeutschland. „Ich hatte die fünf Mark Einreisegebühr als Münzgeld in der Hand, doch sie passten nicht durch den schmalen Schlitz unter dem Sicherheitsglas“, erinnert sich Hausknecht. Da habe sie vor der Grenzbeamtin einen Lachanfall bekommen. „Ich musste daran denken, wie ich wenige Wochen zuvor in so einer Situation noch total panisch reagiert hätte und musste immer mehr lachen."

Mehr als 20 Jahre später wirkt sie sehr gelassen.

Auch wenn der Besuch des Tränenpalasts nicht gerade sehr angenehme Erinnerungen an zahlreiche angsterfüllte Grenzkontrollen in Hausknecht wachruft – doch wiedersehen wollte sie ihn.

Eva Hausknecht ist an diesem Samstagabend mit ihrem Sohn Joachim auf der 30. Langen Nacht der Museen unterwegs. Der Tränenpalast ist die erste Station von Mutter und Sohn, die sich über diese besondere Gelegenheit freuen: Denn die ehemalige Ausreisehalle am Bahnhof Friedrichstraße nimmt erstmals an der Langen Nacht teil, da hier erst im September 2011 nach der Sanierung des Hauses die Ausstellung „GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung“ eröffnet wurde.

Bereits um kurz nach 18 Uhr, direkt zu Beginn der Langen Nacht, betreten nach und nach immer mehr Menschen den Tränenpalast. Sie schütteln sich den Schnee von Mützen und Jacken und freuen sich über die Wärme im Museum, denn draußen hat es bei Minusgraden angefangen, leicht zu schneien.

Wer an diesem Abend zu Fuß unterwegs ist und die beißende Kälte im Gesicht spürt, ist froh, wenn er dick angezogen ist. Oder wenn er bequem und warm in einem der Shuttlebusse sitzt, die die Besucher vom logistischen Zentrum am Kulturforum auf sechs Routen zu den 70 teilnehmenden Häusern innerhalb des S-Bahn-Ringes bringen. „Es ist immer sehr charmant in diesen Bussen“, sagt Sigrid Peter. „Es herrscht eine nette Atmosphäre, man unterhält sich schon mal untereinander und es passen immer zehn Menschen mehr hinein als man denkt."

Sigrid Peter ist mit Günter Paus schon zum zehnten Mal auf der Langen Nacht dabei, die beiden sind quasi alte Hasen. Gerade schauen sie sich die Ausstellung zur deutschen Geschichte im Historiale Museum Unter den Linden an, auch dieses Haus nimmt zum ersten Mal teil. „Mehr als vier Museen in Ruhe anzusehen schafft man einfach nicht“, weiß Sigrid Peter. Für dieses Mal haben sie und ihr Begleiter sich noch die Humboldt-Box und das Deutsche Historische Museum vorgenommen – mit dem Bus, auch wenn beide Ziele nur wenige Hunderte Meter weit weg sind.

Dabei ist es trotz der Kälte eine besondere Erfahrung, in dieser Nacht unterwegs zu sein. Auch wenn viele Gehwege wegen des steten Schneefalls zunehmend rutschiger werden und es schon fast ein kleines Abenteuer ist, die Schlossbrücke mit nicht besonders stark profilierten Schuhen zu überqueren.

Touristen fotografieren sich im Schneetreiben unter den starken Scheinwerfern vor dem Eingang des Automobil-Forums, das mit der Fotoausstellung „Riten des Lebens“ und mehreren Musikbands an der Langen Nacht teilnimmt. Kinder formen begeistert kleine Schneebälle, singen „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und an der Ecke Friedrichstraße/Unter den Linden spielt ein junger Mann Trompete – fast könnte wieder Weihnachten sein.

Einen besonders starken Eindruck ruft inmitten der fallenden Flocken die Wort-Licht-Installation „Lumières“ am Reiterdenkmal Friedrich des Großen Unter den Linden hervor, die noch bis Sonntagmorgen zu sehen ist. Da sich der Geburtstag des Preußenkönigs am 24. Januar zum 300. Mal jährte, widmet sich die Lange Nacht mit vielen Angeboten dem Alten Fritz.

Gelbe Beamer-Strahlen werfen rechts und links vom Reiterdenkmal französische Verse aus Friedrichs Feder und deren deutsche Übersetzung an die Fassaden der Humboldt-Universität. „Die Ruhe ist erlaubt, aber nur unter Lorbeeren“ heißt es da unter anderem. – Wie schön, ein Hauch Sommerfantasie inmitten des Wintereinbruchs.

Wer diesem entkommen will, flüchtet ins Deutsche Guggenheim. Hier entspannen sich die Besucher bei warmen Temperaturen und leiser Musik in blauen Liegestühlen. Ein gar nicht mehr ganz so junges Paar küsst sich ausdauernd und zärtlich, als läge es am Strand. Ansonsten sind hier eher auffällig viele junge Besucher unterschiedlicher Nationalitäten unterwegs, angelockt von der lebendig und modern präsentierten Ausstellung „Found in Translation“ über interkulturelle Verständigung.

Sommer herrscht auch im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums – anlässlich der Ausstellung „Unter Bäumen. Die Deutschen und der Wald“ wurde in dem großen Hof mit Vogelgezwitscher und Videos eine fast verträumte Waldatmosphäre geschaffen. Zwei junge Mädchen werfen sich hier übermütig auf den Boden und lachen, als würden sie ins weiche Moos fallen.

Weniger zu lachen haben zum gleichen Zeitpunkt all die Besucher, welche die Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel besuchen wollen. Da aus Sicherheitsgründen nur 500 Personen im Haus erlaubt sind, hat sich vor dem Eingang eine lange Schlange gebildet.

Dass das kleine Schild, das darüber informierte, dass es Eintrittskarten nur im Alten Museum gibt, in der Dunkelheit nur sehr schwer zu erkennen ist, ärgert vor allem die Besucher, die diesen Hinweis übersehen. Sie erfahren erst nach einer langen Wartezeit unmittelbar am Eingang, dass sie ohne Ticket nicht eingelassen werden. Wer schon vorher ein Ticket hatte, hat Glück. Und kann an zahlreichen Führungen teilnehmen.

Zum Beispiel mit dem Kunsthistoriker Andreas Knüppel, der Führungen zum Thema „Friedrich der Große in den Werken Adolph Menzels“ anbietet. Sympathisch gemacht und informativ ist sein Vortrag an den Gemälden „Ansprache Friedrichs des Großen an seine Generale vor der Schlacht bei Leuthen“ und „Flötenkonzert Friedrich des Großen in Sanssouci“ – sehr lang allerdings nicht. „Die Führungen an normalen Tagen sind wesentlich länger und ausführlicher“, sagt Knüppel.

Denn die Lange Nacht ist für die teilnehmenden Museen natürlich nicht zuletzt ein wichtiges Werbeinstrument. Dass sie als solches funktioniert, beweist die konstant hohe Besucherzahl. Nach Erwartungen der Veranstalter werden es trotz der winterlichen Verhältnisse und mancher dadurch bedingter Verspätungen der Shuttle-Busse auch in dieser Nacht bis zum Ende um 2 Uhr morgens wieder gut 30.000 Besucher sein.

Nach 30 Langen Nächten und 15 Jahren waren es damit insgesamt mehr als eine Million Besucher. Das einmillionste Ticket hat an diesem Samstagabend eine Frau aus Friedenau an einer der Abendkassen am Kulturforum gekauft. Als Preis darf sie mit ihrer Tochter für drei Tage nach Budapest fliegen und die dortige Lange Nacht der Museen besuchen. Da diese im Juni stattfindet, müssen sich die Gewinnerinnen dann um warme Kleidung sicherlich keine Gedanken mehr machen.

Der Tagesspiegel, [28.01.2012]

 
Die 30. Lange Nacht der Museen im Museum für Kommunikation Berlin

In der 30. Langen Nacht der Museen am Samstag, den 28. Januar 2012, dreht sich im Museum für Kommunikation Berlin alles um das Thema "Mode". Von 18 bis 2 Uhr erwartet Gäste ein buntes Programm mit Workshops, Performances, Kinderaktionen und Expressführungen.

So können sich die Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer professionell schminken lassen (20 – 23.30 Uhr), um dann perfekt gestylt beim Modelcasting "Berlin sucht neue Talente!" (18 – 1 Uhr) mitzumachen. Wie man gekonnt über den Laufsteg schreitet, zeigen Experten beim Catwalk-Training (20.30, 21.30, 22.30 und 23.30 Uhr). Wer lieber selber kreativ werden möchte, kann seine Kleidung beim Fashion Re-Making (20 – 1 Uhr) aufpeppen und sich dabei auch selber an die Nähmaschine schwingen. Bei den Kinder-Mitmach-Aktionen können sich kleine Nachwuchsdesigner unter anderem in Prinzessinnen und Prinzen verwandeln (18 – 22 Uhr). Auch diese Lange Nacht wieder im Programm: Die Expressführungen durch das Museum mit jeweils wechselnden Schwerpunkten.

 
Am Hauptbahnhof müssen Brückenteile erneuert werden

Erst das verkürzte Dach – und jetzt lockere Schrauben: Das Bautempo, das der damalige Bahnchef Hartmut Mehdorn durchgedrückt hat, um den Hauptbahnhof wie vom ihm gewünscht zur Fußball-WM 2006 eröffnen zu können, hat dem Bau erheblich geschadet. Optisch und jetzt auch materiell. Der Austausch der verschlissenen Verbindungsteile an den Brücken wird wohl weit mehr als zehn Millionen Euro kosten. Rund eine Million Euro hat bereits die vorläufige Sanierung verschlungen.

An dem Brückenbauwerk der Ost-West-Stadtbahn gibt es im Bereich des Hauptbahnhofs insgesamt neun Zwischenfugen, bei denen die durch die Züge ausgelösten Kräfte über besondere Konstruktionen geleitet werden, um die Schienen zu entlasten; von den Ingenieuren Fahrbahn-Übergangskonstruktion genannt.

Weil die Gleise in einer Kurve liegen, wäre eine Sonderbauart erforderlich gewesen. Bei dem engen Terminplan sei dafür jedoch keine Zeit gewesen, heißt es heute bei der Bahn. Mit der Zustimmung der Genehmigungsbehörde habe man sich deshalb für eine einfachere Methode entschieden. Nur dort, wo das Gleis fast gerade ist, wurden die bewährten sogenannten Trägerplatten eingebaut.

Bei der anderen Konstruktion haben sich an der 2003 in Betrieb genommen Brücke bereits von 2007 an Schrauben gelockert; einige sind sogar abgebrochen. Die Ursache ist nach Angaben der Bahn nicht eindeutig zu ermitteln. Nicht auszuschließen sei, dass beim Bau wegen des verordneten Tempos gepfuscht worden sei, heißt es.

Zunächst hatte die Bahn jeweils die schadhaften Schrauben ersetzt. Im September nahm sie dann eine umfangreiche Sanierung vor. Dabei wurden von den 3250 Schrauben rund 1950 ersetzt. Dies war zum Teil sehr schwierig, weil einige Schrauben im Beton verankert sind. Umfangreich saniert werden soll nicht vor dem Jahr 2015. Deshalb ist, wie berichtet, für die Ferngleise östlich vom Bahnhof für mehrere hundert Meter ein Tempolimit von 40 km/h angeordnet worden. Dort ist die Strecke besonders stark gekrümmt.

Das Entwickeln und Zulassen eines neuen Übergangssystems, das auch für Kurven geeignet ist, dauere mehrere Jahre, heißt es bei der Bahn. Der Austausch alt gegen neu wird dann richtig teuer. 38 der 50 Übergangsstellen müssen gewechselt werden; jedes Teil soll um die 100 000 Euro kosten. Beim Austausch muss auch die sogenannte feste Fahrbahn aufgebrochen werden, bei der die Schienen nicht auf Schwellen liegen, sondern fest in Beton verankert sind. Auch dies treibt die Kosten in die Höhe. Wegen der Schweißarbeiten muss zudem ein anderes Brandschutzkonzept für den Hauptbahnhof entwickelt werden, weil die Arbeiten sonst Alarm auslösen würden. Hinzu kommen die Aufwendungen für Straßensperrungen und die Unterbrechung des Bahnverkehrs. Experten rechnen mit Gesamtkosten von weit mehr als zehn Millionen Euro.

Bei den Arbeiten an den Übergangskonstruktionen sollen auch Schäden an der festen Fahrbahn beseitigt werden, die an mehreren Stellen gerissen ist. Auch hier ist beim Bau mit hohem Tempo gearbeitet worden, um den Termin einhalten zu können. Weil die Firmen das Risiko kannten, hatten sie sich nach Tagesspiegel-Informationen meist von der Gewährleistungspflicht befreien lassen.

Beim für 2015 geplanten Austausch der Übergangskonstruktionen müssen zum Teil auch mehrere Gleise nebeneinander gesperrt werden. Dies hatte die Bahn bisher unbedingt vermeiden wollen und es auch deshalb abgelehnt, das von Mehdorn verkürzte Dach doch noch auf die ursprünglich vorgesehene Länge zu bringen. Die Teile sind schon produziert – und bezahlt. Sie lagern jetzt nutzlos in den Viadukten am Ostbahnhof.

Der Tagesspiegel, [19.01.2012]

 
Beim größten deutschen Halbmarathon war das Teilnehmerlimit zuletzt auf 27.500 erhöht worden

Bereits am 14. Januar war das Teilnehmerlimit von 27.500 für den 32. Vattenfall Berliner Halbmarathon am 1. April 2012 erreicht. Beim größten deutschen Halbmarathon, mittlerweile einem der größten und schnellsten seiner Art weltweit, war das Teilnehmerlimit zuletzt auf 27.500 erhöht worden. Trotzdem war der Lauf diesmal einige Woche früher ausverkauft als vor einem Jahr, als sich Anfang März 25.500 angemeldet hatten. Start und Ziel der 21,0975 km langen attraktiven Strecke befinden sich auf der Karl-Marx-Allee, die Strecke führt über Brandenburger Tor, Schloss Charlottenburg, Ku´damm und Potsdamer Platz.

 

 
Ist der Potsdamer Platz noch sexy?

Das Daimler-Areal am Potsdamer Platz zählt nicht mehr zu Berlins Spitzenimmobilien. Die bisher vergebliche Suche nach einem Nachmieter für die 32 000 Quadratmeter große Bürofläche, die "Daimler Financial Services" Ende des Jahres verlässt. Die starke Konkurrenz für die Potsdamer-Platz-Arkaden durch die Eröffnung des Einkaufszentrums am Leipziger Platz im nächsten Jahr – wegen dieser unsicheren Perspektiven bewerten die Immobilienexperten vom internationalen Maklerhaus Jones Lang Lasalle das Areal nicht mehr als "Core-Immobilie".

Ende vergangenen Jahres waren bereits, wie berichtet, die Verkaufsverhandlungen zwischen dem Eigentümer des Areals, einem SEB-Fonds, und Kaufinteressenten geplatzt: 1,4 Milliarden Euro wollte niemand für das Ensemble bezahlen. Rund 400 Millionen Euro weniger sollen geboten worden sein. Sobald ein neuer Mieter für die Büroflächen gefunden ist, könnte das Gebiet aber seinen Status zurückgewinnen. Dass dies gelingen wird, davon ist Vermietungsexperte Jan Hübler von Jones Lang Lasalle überzeugt.

Zumal Berlin immer stärker von der europäischen Finanz- und Währungskrise profitiert: „Berlin ist sexy für internationale Investoren“, sagte der Berlin-Chef von Jones Lang Lasalle, Rüdiger Thräne. Deutschland sei in der gegenwärtigen Währungskrise „ein Hort der Stabilität, und Berlin ist die deutsche Hauptstadt“. Internationale Käufer steuerten mehr als die Hälfte zu den gut zwei Milliarden Euro bei, die im Handel mit Büro- und Geschäftshäusern im Jahr 2011 geflossen sind. Zurzeit liefen Verkaufsverhandlungen über mehrere Bürohäuser im Wert von jeweils rund 100 Millionen Euro.

Die Lieblingsadressen von Investoren und Mietern sind nach Angaben der Makler die Europacity am Hauptbahnhof oder die Mediaspree am Osthafen. Aber auch das „Energieforum“ am Südkreuz in Schöneberg. Dort stehen bereits die Kräne für den Bau des ersten Hochhauses, das Projektentwickler Reinhard Müller an den Elektronikkonzern Schneider vermietet hat.

Alle drei Gebiete würden besonders von der Eröffnung des Großflughafens profitieren, betonten die Experten. Zurückhaltend äußerten sie sich über die Nachfrage nach Neubauten direkt am Terminal und in der Umgebung des Airports. Dort sei zwar der erste Büroturm in Bau und zu drei Vierteln vermietet. Ob sich dort aber auch Firmen ansiedeln, die nicht direkt mit dem Flughafen-Betrieb zu tun haben, bleibe abzuwarten.

Deshalb warnten die Makler den Senat auch davor, Tegel und Tempelhof gleichzeitig zu entwickeln, ohne vorher für beide Gebiete ein klares Nutzungsprofil gefunden zu haben: „Die Stadt muss die Entwicklung steuern“, sagte Investmentexperte Philipe Fischer. Das Angebot an Gewerbeflächen in Tegel und Tempelhof sei zu groß. Es sei niemand damit gedient, wenn „eine Menge angefangener Projekte mangels Nutzer liegen bleiben."

Dass Berlin sich zum Fixpunkt der Investoren entwickelt, liegt auch an der anhaltend starken Entwicklung der Wirtschaft und der Nachfrage von Mietern nach Büroflächen. Erneut stieg die Zahl der vermieteten Büroflächen, um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, auf 542000 Quadratmeter. Das war der zweithöchste Umsatz in den letzten zehn Jahren. Die Zahl leer stehender Bürohäuser sinkt deshalb im vierten Jahr in Folge. Und weil Mieter mit größerem Platzbedarf keine Flächen mehr finden, wird für sie gebaut: für Mercedes und Coca-Cola in der Mediaspree zum Beispiel.

Ein „niedriges Lohn- und Mietniveau, ein breiter Branchenmix und ein wachsender Dienstleistungssektor machen Berlin besonders attraktiv für Betriebsansiedlungen“, sagt Bruno Ettenauer, Vorstandsvorsitzender der CA Immo. Der Konzern entwickelt die Europa-City. Dort eröffnet in diesem Jahr der Total-Tower. Auch die ersten Wohnhäuser sollen bald entstehen. Ettenauer nennt Berlin deshalb einen „aus Sicht des Immobilieninvestors krisenresistenten Wachstumsmarkt."

Der Tagesspiegel, [18.01.2012]

 

 
Erstmalig in Südostasien

Seit dem 08. Dezember 2011 sind die United Buddy Bears in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur zu Gast. Unter der Schirmherrschaft des Sultans von Selangor wird die Ausstellung bis zum 15. Februar 2012 auf dem Platz vor dem Pavilion in der Nähe der Petronas Towers zu sehen sein.

In einem großen Festakt wurde die Ausstellung von dem Bürgermeister von Kuala Lumpur, Tan Sri Ahmad Fuad Ismail, dem Minister für Tourismus, Datuk Dr. Victor Wee, dem Initiator der Ausstellung in Kuala Lumpur, Tan Sri Jojo und Klaus Herlitz feierlich eröffnet. Täglich strömen Tausende zu den insgesamt 147 Bärenskulpturen, die direkt in Downtown vor dem PAVILION Kuala Lumpur an der Bukit Bintang ausgestellt sind. Bis zum Ende der Ausstellung am 15. Februar 2012 werden – laut der Stadtverwaltung – über 3 Millionen Besucher erwartet.

Neuer United Buddy Bear für Malaysia

Während der Eröffnungsfeier wurde der neue United Buddy Bear für Malaysia enthüllt. Der Bär wurde von dem renommiertesten Künstler und Comedian des Landes, IMUDA, entworfen und bemalt.

 
Auf dem Weg zurück zur Normalität hat die Berliner S-Bahn eine weitere Etappe geschafft

Am Montagmorgen setzte das Unternehmen von seinen 650 Doppelwagen exakt 500 zur Fahrgastbeförderung ein, teilte S-Bahn-Chef Peter Buchner der Berliner Zeitung mit. "Seit dem Sommer 2009 waren noch nie so viele Züge im Linieneinsatz."

Weil sich die Techniker ins Zeug gelegt hätten, sei die verfügbare Wagenflotte in den vergangenen Monaten stetig gewachsen, so Buchner. So konnte der „Revisionsstau“ abgearbeitet werden, indem viele S-Bahnen die Hauptuntersuchung absolvierten. Inzwischen warten nur noch 85 Doppelwagen in Schöneweide auf den Werkstattbesuch. Außerdem verfügen nach einer Tauschaktion alle S-Bahnen über stabilere Räder. Wenn im Frühjahr, wie erwartet, weitere Fahrer ihre Ausbildung beendet haben, könne das Angebot für die Fahrgäste weiter verbessert werden. Dann soll die 2009 stillgelegte Linie S 85 wieder- belebt werden, sagte Buchner.

Berliner Zeitung, [09.01.2012]

 
Wegen Fahrermangels gab es auch am Silvesterwochenende Probleme bei der S-Bahn – das ändert sich nicht vor dem Frühjahr

Die S-Bahn ist so ins neue Jahr gefahren, wie sie das alte beendet hat: mit Engpässen beim Fahrpersonal und als Folge davon mit ausgefallenen Fahrten. Damit müssen Fahrgäste auch in den kommenden Wochen rechnen. Zwar hat am Sonntag erneut ein sehr hoher Krankenstand zu den Einschränkungen im Betrieb geführt, doch dem Unternehmen fehlen generell Fahrer – nach eigenen Angaben rund 50. Knapp tausend sind derzeit vorhanden. Eine Entspannung wird es erst geben, wenn im Frühjahr Ausbildungslehrgänge abgeschlossen sein werden.

Gestern fuhren auf der S 25 (Teltow Stadt-Hennigsdorf) die Züge auf der gesamten Strecke nur alle 20 Minuten; planmäßig soll es zwischen Teltow und Nordbahnhof tagsüber einen Zehn-Minuten-Verkehr geben.

Die S 47, die normalerweise zwischen Spindlersfeld und Hermannstraße fährt, beendete ihre Fahrten aus Spindlersfeld bereits in Schöneweide – wie bereits in den vergangenen Tagen, als es ebenfalls Personalmangel gab. Auch auf der S 75 (Wartenberg-Westkreuz) fielen nach Angaben eines Sprechers einzelne Fahrten aus. Der Silvesterverkehr dagegen habe - mit Ausnahme der S 47 - planmäßig angeboten werden können, sagte der Sprecher weiter.

Wenn nicht genügend Fahrer zur Schicht erscheinen, versuche man, die Einschränkungen auf einzelne Linien zu konzentrieren, sagte der Sprecher. Dies sei auch für die Fahrgäste leichter nachzuvollziehen, als immer wieder im gesamten Netz Fahrten ausfallen zu lassen. Ziel sei es, vor allem in der Innenstadt und auf den wichtigsten Zulaufstrecken weiter nach Plan zu fahren. Deshalb trifft es meistens die S 47, auf der in der Regel nur wenige Fahrgäste unterwegs sind.

Problematischer sind die Einschränkungen auf der S 25. Die im Februar 2005 eröffnete Strecke nach Teltow Stadt hat zwar die hohen Erwartungen bei den Fahrgastzahlen bisher nicht erfüllt, so dass es auch hier vergleichsweise nur wenige Fahrgäste trifft, dazu beigetragen haben aber auch häufige Einschränkungen im Betrieb, die potenzielle Kunden davon abgehalten haben, S-Bahn zu fahren. Gleich nach der Eröffnung zwangen Baustellen in Berlin Fahrgäste zum teilweise mehrfachen Umsteigen, und auch der bereits für Sommer 2009 bestellte Zehn-Minuten-Verkehr, von dem man sich eine deutliche Zunahme der Fahrgastzahlen versprochen hatte, kam erst im Juli 2011. Der – vorübergehende – 20-Minuten-Takt macht die Strecke nun wieder unattraktiver, vor allem, wenn Fahrgäste erst auf dem Bahnhof merken, dass sie lange auf den Zug warten müssen.

Wie viele Fahrer sich am Sonntag krank gemeldet hatten, konnte der Sprecher nicht sagen. In den vergangenen Tagen waren es jeweils knapp hundert von den etwa tausend Triebfahrzeugführern. Dass dahinter eine gezielte Aktion steckt, bestreiten das Unternehmen und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) einhellig. Die GDL führt den hohen Krankenstand auf die Belastungen der Fahrer zurück. Lange Schichten und Überstunden – jeweils im zulässigen Rahmen – seien die Hauptursache. Hinzu komme die Abfertigungsmethode, bei der die Fahrer in der Regel den Führerstand verlassen müssen, um den Ein- und Ausstieg der Fahrgäste zu überwachen. Dafür war und ist ein Monitorsystem im Führerstand vorgesehen, doch dieses ist bis heute nicht zugelassen. Die Abfertiger auf den Bahnhöfen hatte die frühere Geschäftsführung aber schon vorher bis auf wenige Ausnahmen abgezogen.

Die neue Geschäftsführung dagegen macht Verbesserungen in den Tarifverträgen sowie eine Zunahme der Fahrzeugkontrollen, die auch Fahrer binde, als Ursache für den Mangel aus. Neueinstellungen hatte sie bereits 2009 versprochen.

Der Tagesspiegel, [02.01.2012]

 
Die Party am Brandenburger Tor verlief aber friedlich

In der Silvesternacht gab es nach Polizeiangaben mehr Verletzte durch Böller als in den Vorjahren. Berlinweit waren es nach Schätzungen etwa 200. Das Unfallkrankenhaus in Marzahn zählte bis 8 Uhr am Neujahrsmorgen alleine 17 Opfer durch Pyrotechnik, dies sei „überdurchschnittlich viel“, wie Kliniksprecherin Angela Kijewski berichtete. Darunter waren fünf schwere Handverletzungen durch Explosionen, dabei wurden Finger ganz oder teilweise abgerissen, überwiegend durch illegale Polenböller. Das Unfallkrankenhaus Berlin gehört zu den großen handchirurgischen Zentren in Deutschland, in das besonders schwer Verletzte auch aus anderen Bundesländern eingeliefert werden.

Der schwerste Unfall ereignete sich bereits um 17 Uhr am Silvestertag in Bernau. Einem 32-Jährigen wurde durch einen Polenböller eine Hand vollständig zerstört, in einer siebenstündigen Operation versuchte ein mehrköpfiges Team um Chefarzt Andreas Eisenschenk möglichst viel zu retten. Um 22.30 Uhr wurde ein 36-Jähriger aus Berlin in den OP-Saal gebracht, dem so genannte Vogelschreckmunition in der Hand explodiert war. Diese wird eigentlich aus Pistolen abgefeuert, der Einsatz ist nur Bauern erlaubt, in der Stadt ist der Gebrauch illegal. Zudem gab es fünf schwer Brandverletzte durch Missbrauch von Krachern, bei einem 48-Jährigen waren 24 Prozent der Hautoberfläche verbrannt. Alle durch Pyrotechnik Verletzten waren Männer.

Die Feuerwehr zählte 1135 Fahrten von Rettungswagen, 140 mehr als im Vorjahr, darunter waren viele Verletzte nach Schlägereien und Alkoholvergiftete. Die Party am Brandenburger Tor verlief friedlich, trotzdem benötigten mehr als 300 Personen die Hilfe der Sanitäter des DRK, mehr als 70 Personen wurden von dort in Krankenhäuser gebracht.

Polizei und Feuerwehr hatten in der Silvesternacht zwar viel Arbeit, spektakuläre Einsätze wegen Großbränden oder schweren Gewalttaten waren aber – anders als in den meisten Vorjahren – nicht darunter. Wie von der Feuerwehr befürchtet, stieg allerdings die Zahl der Brände deutlich an. 397 Mal mussten Löschzüge zwischen 19 Uhr und 6 Uhr ausrücken, zwei Wohnungen brannten, zudem in Prenzlauer Berg ein Möbellager. In den beiden Vorjahren hatten die Zahlen mit 281 und 231 Bränden deutlich niedriger gelegen. Die Steigerung liegt jedoch vor allem an der trockenen und recht warmen Witterung in diesem Jahr; in beiden Vorjahren hatten Schnee und Eis viele Feuer verhindert. Zum Jahreswechsel 2003/2004 hatte in diesen elf Stunden knapp 800 Brände gegeben, sonst schwankte die Zahl meist zwischen 400 und 600. Inwieweit die neue Pyrotechnik Brände verursacht hat, konnte die Feuerwehr nicht einschätzen. Wie berichtet, waren in diesem Jahr erstmals nach einer Gesetzesänderung der EU in Deutschland Raketen mit bis zu 500 Gramm Schwarzpulver erlaubt, zuvor waren es nur 200 gewesen. Balkonbrände, die auf Wohnungen übergreifen, hat es jedoch schon immer gegeben.

Gegen einen Böller-Werfer rückte das SEK an

Die Polizei zählte zwischen 18 Uhr und 6 Uhr etwa 1700 Funkstreifeneinsätze, genau so viele wie letztes Jahr. Bemerkenswert war nach Angaben des Präsidium ein Fall in Hohenschönhausen: Ein 37-Jähriger hatte aus seiner Wohnung heraus einen Passanten mit Pyrotechnik beschossen. Da der Schütze freiwillig nicht die Tür öffnete, sondern weiterballerte, rückte das SEK an und stürmte die Wohnung. Munition und Pyrotechnik wurden sichergestellt, der Mann vorübergehend festgenommen.

Auffallend viele Autos brannten durch fehlgeleitete oder missbrauchte Böller ab, etwa zehn stadtweit. Ein politisches Motiv war nicht zu erkennen. Allerdings wurde die Polizei von der linken Szene bei der so genannten „Knastdemo“ in Moabit in der Silvesternacht mit Böllern beschossen. In Friedrichshain und auf der Oberbaumbrücke flogen Steine auf Polizeiautos, mehrere Beamte wurden durch zersplitternde Scheiben verletzt. Mehrere Randalierer wurden festgenommen.

Friedlich verlief hingegen die größte Silvesterparty der Stadt: Hunderttausende Berliner und Touristen haben auf der Festmeile am Brandenburger Tor in das neue Jahr hinein gefeiert. Schon gegen 19 Uhr mussten die ersten Zugänge wegen des großen Andrangs gesperrt werden, um 23 Uhr war das Gebiet nach Beobachtung der Polizei „voll“. Die Veranstaltung auf der Straße des 17. Juni gilt als eine der weltweit größten Silvesterpartys, nach Angaben der Tourismus-Gesellschaft „visit berlin“ war es für die Hotels „eines der besten Silvester seit dem Jahr 2000“. Wegen des angenehmen Wetters kamen die ersten Besucher bereits am frühen Nachmittag. Überstrahlt wurden die Auftritte der Scorpions, von Udo Jürgens und Kim Wilde vom zehnminütigen Höhenfeuerwerk.

620 Männer und Frauen der BSR begann wie in jedem Jahr um 3 Uhr am Neujahrsmorgen mit dem Aufräumen. Nach Einschätzung von Sprecherin Sabine Thümler lagen „viele Batterien, aber weniger rote Fetzen“ auf den Straßen. Das sei ärgerlich, da die großen Pappbehälter per Hand eingesammelt werden müssen, da Maschinen dies nicht schaffen. Thümler appellierte an alle Berliner, den gröbsten Müll vor dem eigenen Haus selbst zu beseitigen.

Der Tagesspiegel, [02.01.2012]

 
In der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz

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Berlins weltbekannter Eisbär soll ein Denkmal bekommen

Knut forever – mehr als 20 Künstler aus dem deutschsprachigen Raum haben ihre Ideen bei einem Wettbewerb eingereicht, den der Förderverein für Zoo und Tierpark ausgeschrieben hat: Berlins weltbekannter Eisbär, der im vergangenen Frühjahr nach einer viralen Hirninfektion in den Wassergraben seines Geheges stürzte und ertrank, soll ein Denkmal erhalten. Am Dienstag endete die Einsendefrist. Eine Jury wird Anfang nächsten Jahres entscheiden, welche der Ideen für eine Bronzeskulptur verwirklicht wird. Abgeliefert wurden nicht nur Zeichnungen, sondern auch Modelle, darunter eine mehr als 100 Kilogramm schwere Stahlskulptur.  „Auch etwa 15 Laien haben uns Ideenskizzen geschickt“, sagt Thomas Ziolko, der Vorsitzende des Fördervereins. „Diese werden allerdings nicht gewertet.“ Denn Knut solle ein professionelles Denkmal bekommen.

Noch werden die eingereichten Arbeiten nirgendwo gezeigt. „Nach der Entscheidung der Jury wird der Siegerentwurf öffentlich vorgestellt“, sagt Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz. Die Skulptur soll den jungen Knut, etwa drei Monate alt,  in Lebensgröße zeigen. So wie ihn viele Berliner und Menschen aus aller Welt liebten. Der von seiner Mutter verstoßene Eisbär, der von seinem ebenfalls verstorbenen Pfleger Thomas Dörflein mit der Hand aufgezogen wurde, war eines der berühmtesten Berliner Zootiere, weit über die deutsche Hauptstadt hinaus. Deshalb  bekommt er wie  andere bekannte und beliebte Zoo-Bewohner, zum Beispiel Gorilla Bobby und Nilpferd Knautschke,  sein eigenes Denkmal. „Die Knut-Skulptur wird im Frühjahr zwischen Eisbärengehege und Vogelhaus aufgestellt“, sagt der Zoochef.  Etwa 15 000 Euro betragen die Kosten, das Geld soll aus Spenden kommen, sagt Ziolko. „10 000 Euro haben wir inzwischen zusammen.“ Er sei sicher, dass die Berliner noch mehr spenden, wenn der Sieger-Entwurf erst einmal ausgewählt sei.

Wirklicher Knut liegt im Eisfach

Der wirkliche Knut liegt derweil  noch im Berliner Naturkundemuseum in einem Eisfach. Denn der berühmte Bär soll als Dermoplastik aufgebaut werden wie der schon 1935 gestorbene Gorilla Bobby, der noch heute  das  Wappentier des Berliner Zoos ist. Der gewaltige Silberrücken steht, fast lebendig aussehend, im Naturkundemuseum. Doch Knut-Liebhaber hatten sich schon kurz nach dem Tod des Eisbären gegen das „Ausstopfen“ gewandt, sogar eine Demo vor dem Zoo veranstaltet. Dabei hat eine Dermoplastik eigentlich gar nichts mit Ausstopfen zu tun. Denn es wird ein Modell angefertigt über das dann das Fell des Bären gezogen wird, so dass er möglichst lebensecht dargestellt wird.

Allerdings wird das noch dauern. „Es ist noch alles offen. Derzeit haben wir keinen Termin für die Präparation,“ sagt Museumssprecherin Gesine Steiner. Es gebe auch noch keine Klarheit darüber, wann und in welchem Rahmen Knut im Naturkundemuseum gezeigt werde.

Berliner Zeitung, [20.12.2011]

 

 
Ein österreichisches Unternehmen forciert Planungen in der Europacity

Das zentrale Gebäude auf dem Washingtonplatz am Berliner Hauptbahnhof heißt einfach nur Cube. Jeweils 43 Meter lang, breit und hoch ist es – eben ein riesiger Würfel. Ursprünglich war das Haus als Zentrale für die Deutsche Bahn vorgesehen, der damalige Konzernchef Hartmut Mehdorn entschied sich dann aber doch, am Potsdamer Platz zu bleiben. Das österreichische Immobilienunternehmen CA Immo hat deshalb seine Planungen weiterentwickelt. „Wir können jetzt schnell reagieren. Der Cube kann weiter für einen einzelnen Nutzer errichtet werden, es sind aber auch mehrere Mieter möglich“, sagt Henrik Thomsen, Chef der Berliner Niederlassung von CA Immo.

Nach den neuen Plänen sind im Erdgeschoss Läden, Einzelhandel und Restaurants vorgesehen. Bei einem Großmieter könnten diese Flächen laut Thomsen auch als Showroom oder für Leistungsschauen genutzt werden. Auf einen Termin für einen Baubeginn will sich CA Immo aber nicht festlegen lassen. „Wir haben noch nie spekulativ gebaut“, sagt Sprecher Wilhelm Brandt. Man beginne jetzt mit der Vermarktung.

Nachdem der Hauptbahnhof seit der Eröffnung 2006 viele Jahre einsam in einer Wüste stand, konnte die CA Immo in dessen Umfeld zuletzt bei der Vermarktung mehrerer Grundstücke Erfolge vorweisen. Im November wurde am Washingtonplatz der Grundstein für ein neues Intercity Hotel gelegt, daneben entsteht ein Steigenberger-Hotel. Ein weiteres Grundstück hat CA Immo an ein Unternehmen aus der Gesundheitsbranche verkauft.

Bis zu 200 Millionen Euro werden investiert

Das Gebiet am Washingtonplatz gehört zur Europacity, die sich vor allem nördlich des Hauptbahnhofs entlang der Heidestraße bis zur Perleberger Brücke erstreckt. Auch für dieses, etwa 40 Hektar großes Areal forciert CA Immo seine Planungen: Dort sollen weitere Hotels, Büro- und Geschäftshäuser sowie bis zu 1200 Wohnungen entstehen. Die ersten 550 Wohnungen, eines der derzeit größten Vorhaben in der Stadt, werden ab Herbst 2012 am Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal neu gebaut. Für sie ist ein mittleres Preissegment geplant, es soll eine Mischung von Mietwohnungen (ab 9,50 Euro pro Quadratmeter kalt), Eigentumswohnungen (ab 3.000 Euro pro Quadratmeter) sowie Stadthäusern geben.

„Wir möchten so eine Abwechslung erreichen. Denn die Gestaltung wird die Maßstäbe für die Architektur in der Europacity setzen“, sagt Thomsen. Deshalb sollen im Januar mehrere Architekturwettbewerbe gestartet werden. Zugleich hat die CA Immo, die eher Gewerbeimmobilien entwickelt, in dieser Woche ein Joint Venture mit dem Unternehmen Hamburg Team abgeschlossen, das auf Wohnungsbau spezialisiert ist. Die Unternehmen investieren in das Wohngebiet etwa 150 bis 200 Millionen Euro.

Damit Miet- und Kaufpreise der Wohnungen nicht zu hoch sind, werden diese laut Thomsen eher kleine Flächen haben, eine Drei-Zimmer-Wohnung soll zum Beispiel nur 75 Quadratmeter groß sein. Vorzug für die Wohnungen wird aber die Wasserlage sein. Denn außer am Kanal werden die Häuser an einem kleinen Stadthafen stehen, den der Senat anlegen will.

Ein weiteres Wohnungsbauprojekt plant CA Immo an der Flottwellstraße auf dem Gelände des Gleisdreiecks in Kreuzberg. Dort kooperiert sie mit der holländischen Firma Reggeborgh. Ab kommendem Herbst sollen dann 250 Wohnungen errichtet werden.

Berliner Zeitung, [16.12.2011]

 
United Buddy Bears – erstmals in Südostasien

Vom 08. Dezember 2011 bis zum 15. Februar 2012 wird die Ausstellung der United Buddy Bears in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur - und damit erstmalig in Südostasien - präsentiert. Unter der Schirmherrschaft des Sultan von Selangor, Sultan Sharafuddin Shah, werden 147 Bären in Downtown auf dem Platz vor dem Pavilion an der Bukit Bintang zu sehen sein.

Während der 10 Ausstellungswochen wird vor allem die Hilfe für Kinder in Not eine zentrale Rolle einnehmen. Über Patenschaften für die einzelnen Länderbären sowie zahlreiche Sideevents werden Spenden für vier Kinderhilfsorganisationen gesammelt.

So konnten in den vergangen 22 Ausstellungen 1.8 Mio. Euro an Kinderhilfsprojekte übergeben werden.

Feierliche Eröffnung

Vor rund 3.000 geladenen Gästen wird der Sultan von Selangor die Ausstellung gemeinsam mit dem Bürgermeister von Kuala Lumpur, Tan Sri Ahmad Fuad Ismail, und Dr. Klaus Herlitz eröffnen. Begleitet wird die Zeremonie vom Malaysischen Symphonieorchester sowie von nationalen Künstlern.

Neuer United Buddy Bear für Malaysia

Höhepunkt der Eröffnung wird die Enthüllung des neuen malaysischen Bären sein, der von Imuda, einem der erfolgreichsten malaysischen Künstler und Comedians, gestaltet worden ist. In Form eines Cartoons mit typischen malaysischen Symbolen zeigt sich die Vielseitigkeit des südostasiatischen Staates in den Farben der Nationalflagge.

Sponsoren in Kuala Lumpur

Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren und Partnern der Ausstellung. Das Organisationsteam vor Ort, E-Plus Entertainment Productions (m) Sdn Bhd, hat es ermöglicht dieses Projekt in Kuala Lumpur zu realisieren.

 
Miss up! oder Mr. Up! gesucht

Volkswagen lädt am Samstag, den 10. Dezember zum "Fashion up! Contest" im Sony Center ein. Gesucht werden Miss up! oder Mister up!, die in einem Casting ermittelt werden. In der Jury wird das bekannte Model Monica Ivancan als Stargast und Expertin dabei sein. Berlinerinnen und Berliner sind zum Casting von 14.00 bis 16.00 Uhr und zum Model Contest zwischen 16.00 und 18.00 Uhr eingeladen. Als Kooperationspartner unterstützen VERO MODA / Jack & Jones den Fashion up! Contest.

Auf der up! Roadshow von Donnerstag bis Samstag (8. bis 10. Dezember) im Sony Center in Berlin präsentiert Volkswagen den neuen up! in einem attraktiven Rahmenprogramm.

Nähere Informationen unter: www.up.de

 
Der Regen hat vielen Händlern in den Einkaufsstraßen das Adventsgeschäft vermiest

Nieselregen, kalter Wind, Schmuddelwetter eben: Das hat den Händlern in Berlins Einkaufsstraßen am Sonntag teilweise ihr Adventsgeschäft vermiest. Die Zahl der Flaneure war bis zum frühen Nachmittag noch recht hoch, doch kaum fielen die ersten Tropfen, zog es die meisten Kunden ins trockene Kaufhaus oder in die Center. Und wegen der bislang eher milden Temperaturen waren die Kunden „sehr zurückhaltend, vor allem bei Wintersportartikeln und Winterkleidung“, teilte der Handelsverband mit. Dafür machte sich bemerkbar, dass am Dienstag der Nikolaustag bevorsteht: „Besonders Schokolade, sowie Parfum und kleine Spielwaren" seien die Renner, hieß es.

Der Umsatz im Weihnachtsgeschäft, das für die meisten Läden etwa Mitte November begonnen hat, liege „gleichauf mit 2010“, sagte KaDeWe-Sprecherin Petra Fladenhofer. Durch das warme Wetter habe es nur „Verschiebungen“ gegeben: Wintermode war auch im zweitgrößten Warenhaus Europas am Wittenbergplatz wenig gefragt, im Gegensatz zu Schmuck oder Designerstücken für die Inneneinrichtung. Und sogar modische Frühlingskollektionen gingen schon „sehr gut".

Als der Kaufhof am Alexanderplatz seine Türen öffnete, strömten so viele Kauflustige hinein, „als hätten wir seit Tagen geschlossen gehabt“, erzählte Geschäftsführer Detlef Steffens. „Dabei war doch am Samstag bis 22 Uhr geöffnet“. Aber der zweite Adventssonntag galt wegen der veränderten Ladenschlussregeln als erster Höhepunkt des Weihnachtsgeschäfts. Seit 2010 dürfen Berlins Läden nur noch an zwei Adventssonntagen öffnen, weil die Kirchen gegen den Verkauf an allen vier Sonntagen erfolgreich geklagt hatten. Deshalb gibt es erst wieder am 18. Dezember eine Sonderöffnung. Viele Läden versuchen dies durch längere Verkaufszeiten werktags auszugleichen.

Das aber gelingt nur bedingt: „Viele Touristen, die am Sonntag die Stadt besuchen, sind am Montag wieder weg", sagt Kaufhof-Chef Steffens. Bereits 2010 sei der Umsatz wegen des Wegfalls zweier Sonntage spürbar gesunken. Erfreulicher seien die vielen Weihnachtsmärkte: Reisende aus ganz Europa kämen „extra dafür nach Berlin“. So beflügelte auch der Weihnachtsmarkt in der Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg den dortigen Umsatz. Im Modekaufhaus Peek & Cloppenburg freute man sich über Verkaufszahlen, die dank der steigenden Touristenzahlen sogar höher seien als früher. In der Tauentzienstraße wird dagegen das Flanieren noch immer durch die vielen Baustellen erschwert.

„Insgesamt sind wir ganz zufrieden“, bilanzierte der Handelsverband am Abend. Noch mehr erwartet man vom vierten Adventssonntag. Erfahrungsgemäß nutzten viele Berliner erst das letzte Wochenende vor Heiligabend für ihren Geschenkekauf.

Der Tagesspiegel, [05.12.2011]

 

 
Im Dezember 2011 im Mövenpick Hotel Berlin

Genießen Sie in ungezwungener Atmosphäre ein winterliches 5-Gänge-Menü mit köstlichen Spezialitäten der Saison.

Auszug aus unserem 5-Gänge-Wintermenü:

- Mille-feuille von Zucchini und Ziegenkäse mit gebratener Wachtelbrust
- In Wacholderöl gebratene Jakobsmuschel mit Kürbisrisotto
- Geschmorte Schulter vom Brandenburger Galloway-Rind

Im Dezember täglich auf Vorbestellung für 2 bis 10 Personen.

EUR 44,00 pro Person oder EUR 58,00 pro Person inklusive korrespondierender Weine.